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Kovacheva, Ralitsa


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In der europäischen Presseschau wurden bisher 4 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.


euinside - Bulgarien | 08.05.2012

Die Zeit wird knapp

Griechenland darf jetzt keine Zeit verschwenden, warnt das Online-Portal euinside, denn die Geduld seiner Geldgeber ist am Ende: "Tsipras hat zwei Tage, um eine Mehrheit zu bilden, doch die kann er selbst mit Unterstützung der Sozialisten, der Kommunisten und der Demokratischen Linken nicht zustande bringen. Danach geht das Mandat an die Partei Pasok, die aller Voraussicht nach ebenfalls scheitern wird. ... Die wahrscheinlichste Folge sind Neuwahlen mit völlig unvorhersehbarem Ausgang. Aber Zeitverschwendung ist genau das, was sich Griechenland im Moment am wenigsten leisten kann. Die Art, wie die Finanzmärkte auf die aktuelle Situation reagieren, macht das deutlich. Seit zwei Jahren rettet sich das Land von einer Tranche zur nächsten. Doch die Zeiten, in denen Kredite aus Mitleid flossen, ohne dass alle Bedingungen erfüllt sind, sind vorbei. Jetzt heißt es: Erst Ausgaben kürzen und Reformen durchsetzen, dann kassieren. Wenn nun die nächste Tranche ausbleibt, müssen sich die griechischen Bürger darauf gefasst machen, die Folgen ihrer Wahl auszubaden."

euinside - Bulgarien | 21.02.2012

Griechenland liegt im Koma

Das EU-Hilfspaket in Höhe von 130 Milliarden Euro versetze den Pleitestaat Griechenland bestenfalls in ein künstliches Koma, meint das Online-Portal euinside: "Stellen Sie sich einen Patienten vor, der eine lebensrettende Operation braucht bei der alle wissen, dass der Patient - bei Erfolg - danach bestenfalls künstlich am Leben erhalten wird. Etwas ähnliches ist Griechenland gestern passiert. Nach einer rund 13-stündigen 'Operation' ist die Herz-Lungen-Maschine eingeschaltet und der Patient atmet, obwohl in totaler Abhängigkeit von anderen. Das optimistische Szenario besagt nun, dass er in zwei Jahren in der Lage sein könnte, selbst zu atmen und in acht Jahren sogar selbst zu gehen. Über das pessimistische Szenario wollte nach der schweren Nacht in Brüssel vorerst niemand etwas sagen. Am schönsten hat es Wirtschafts- und Währungskommissar Olli Rehn umschrieben, der übernächtigt, aber erleichtert sagte: 'In den vergangenen zwei Jahren und in dieser Nacht habe ich gelernt, dass Marathon wirklich ein griechisches Wort ist.'"

euinside - Bulgarien | 20.12.2011

Bulgarien will Euro nicht retten

Bulgariens Finanzminister Simeon Djankov hat eine Beteiligung des Landes am Euro-Rettungsfonds des IWF am Montag abgelehnt. Er sehe nicht ein, warum ein armes Land mit Haushaltsdisziplin den Schuldenstaaten helfen soll. Das Onlineportal euinside wirft der Regierung mangelnde Solidarität vor: "Die bulgarische Position spiegelt nicht einfach nur die leeren Haushaltskassen wider, sondern das Fehlen jeglichen Bezugs der Regierung zu Europa und der EU, abgesehen von den EU-Fonds. Wenn die Regierungspartei Gerb Positionen auf europäischer Ebene unterstützt, so nur auf Befehl der Zentrale der [konservativen] Europäischen Volkspartei. Dem bulgarischen Publikum werden billige populistische und europakritische Thesen vorgeführt, die den Rentnern und Arbeitslosen gefallen sollen. ... Steuergelder sparen ist zwar vorbildlich, aber was ist mit den bulgarischen Unternehmen, die in der Euro-Zone arbeiten? Und werden wirklich Steuergelder gespart? Was ist besser: Geld an den IWF für die Rettung des Euro zu überweisen oder in die aufgeblähten Haushaltskassen der Polizei?"

euinside - Bulgarien | 03.02.2011

Wer zahlt, schafft an

Mit dem "Pakt für Wettbewerbsfähigkeit" spielen Deutschland und Frankreich ihre politische Stärke innerhalb der Eurozone aus, während die Rolle der EU-Kommission unklar bleibt, meint das Onlineportal euinside: "Es wäre zugleich raffiniert, unverschämt und ganz im Geiste des Deauville-Deals, wenn Merkel und Sarkozy Barroso dazu zwingen würden, persönlich die Annahme des Pakts zu unterstützen, wie es schon bei den Änderungen des EU-Vertrags geschah. ... Aber wer zahlt, der bestimmt schließlich die Musik. Und niemand hat ein größeres Interesse daran, die Deutschen auf seine Seite zu ziehen, als die Mitgliedstaaten. Die Kommission wiederum wünscht sich eine schnelle Erweiterung des Rettungsfonds für die Eurozone. So gesehen kann sich in der gegenwärtigen Situation niemand erlauben, Berlin zu verärgern."

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