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Kowalski, Cezary


In der europäischen Presseschau wurden bisher 3 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.


Dziennik Gazeta Prawna - Polen | 12.02.2010

Teure Organisation macht Winterspiele unrentabel

Die Organisatoren der Olympischen Winterspiele in Vancouver haben sich verkalkuliert, meint die konservative Tageszeitung Dziennik Gazeta Prawna. Zukünftige Olympiaden werden mit Sicherheit weniger kosten: "In Vancouver hat man so viel Geld in die Spiele hineingepumpt, dass man schon jetzt weiß, dass sich die Kosten nicht mehr amortisieren werden. Auch die Fernsehstationen machen Verluste. Die US-amerikanische Senderkette NBC schätzt, dass sie rund 200 Millionen Dollar betragen werden. Nachdem die Kanadier im Jahr 2003 als Gastgeber für die Spiele ausgewählt worden waren, hatten sie zunächst Ausgaben in Höhe von 660 Millionen Dollar veranschlagt. Und derzeit gibt es eine pessimistische, aber doch sehr realistische Schätzung: Nämlich sechs Milliarden Dollar! Die Olympischen Spiele werden wir mit Sicherheit das letzte Mal in einem solchen Ausmaß zu Gesicht bekommen. Ist Vancouver der Anfang vom Ende der 86-jährigen Tradition der Olympischen Winterspiele? Wohl nicht. Doch die nächsten werden bestimmt bescheidener sein."

Dziennik Gazeta Prawna - Polen | 23.09.2009

Uefa und EU werden Partner bei Fußballfinanzaufsicht

Der EU-Kommissar für Bildung, Kultur und Jugend, Ján Figel, hat die Entscheidung des europäischen Fußballverbands Uefa begrüßt, wonach ab der Saison 2012/13 die Klubausgaben für Transfers und Gehälter die Vermögenswerte nicht mehr überschreiten dürfen. Das kommentiert die Tageszeitung Dziennik Gazeta Prawna: "Die EU zeigt immer mehr ein menschliches Gesicht. Die Uefa galt bisher als eine Organisation, die ausschließlich wirtschaftliche Interessen verfolgt, und die durch die Organisation des Fußballbetriebes ein eigenes Imperium auf dem alten Kontinent aufgebaut hat. Der Uefa-Chef Michel Platini hat unlängst mit diesem Stereotyp gebrochen. ... Die Reaktion der EU auf das neueste Projekt von Platini ... ist ein echtes Signal, dass der ehemals hervorragende Fußballer bei seinen Bemühungen einen starken Partner gefunden hat: nämlich die Politiker."

Dziennik Gazeta Prawna - Polen | 02.07.2008

Keine Verzögerungen bei Fußball-EM 2012

Der Präsident des europäischen Fußballverbands UEFA, Michel Platini, kommt heute zu Gesprächen über die Europameisterschaft 2012 in das Gastgeberland Polen. Die konservativ-liberale Tageszeitung Dziennik kommentiert Platinis Aussage, er werde alles tun, damit die EM in Polen und der Ukraine stattfindet, aber die endgültige Entscheidung werde erst im September getroffen. "Diese Aussage ist ein ganz normales Vorgehen in der Geschäftswelt, um den Partner daran zu erinnern, was die Abmachung war. Man muss bedenken, dass der Fußball ein großes Geschäft ist. Die UEFA stellte uns ein lukratives Angebot vor. Sie vergab an Polen und die Ukraine den Auftrag zur Vorbereitung ihres Firmenproduktes, selber verdient sie dabei Unsummen und lässt uns dabei auch reicher werden. Hier gibt es zu viel zu verlieren, als dass man irgendwelche nervösen Bewegungen machen könnte und sich dabei noch lächerlich machen würde. Das Argument, dass das Zurückziehen des Auftrags zur Organisation der EM schlecht für das Image der UEFA wäre und das Eingestehen eines peinlichen Fehlers wäre, stimmt auch. Und das ist unser zusätzlicher Trumpf."

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