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Krakowiak, Andrzej
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In der europäischen Presseschau wurden bisher 4 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.
Warschau braucht deutsche Atompolitik nicht
Nach Informationen der Tageszeitung Rzeczpospolita gerät das polnische Atomprogramm in Verzug, weil Polen die Frist für internationale Einwände gegen eine Umweltverträglichkeitsstudie um zwei Monate verlängert hat. Das soll auf Druck von Nachbarländern geschehen sein. Die Angst nach Fukushima ist der Grund dafür, meint Andrzej Krakowiak in dem konservativen Blatt: "Ich bin überzeugt, wenn die Beratungen bereits vor einem Jahr stattgefunden hätten, dann wären die Zweifel der Länder, die daran teilnehmen, und zwar besonders die unserer westlichen Nachbarn, wesentlich geringer. Die März-Katastrophe des japanischen Reaktors in Fukushima hat jedoch bewirkt, dass ein Teil der Staaten, die bisher mehr oder weniger ihre Energie aus Atomkraft gewonnen haben, unter dem Druck der Öffentlichkeit sich für eine Änderung ihrer Energiepolitik entschlossen haben. Das krasseste Beispiel dafür in Europa ist Deutschland, das bis 2023 sämtliche Kernkraftwerke schließen will. … Dazu ist es berechtigt, aber Deutschland darf nicht den Weg für andere Länder bestimmen."
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Autozulieferer nach Polen locken
Der Warschauer Autobauer FSO hat am Mittwoch die Produktion eingestellt, da sich der Hauptauftraggeber General Motors zurückgezogen hat. Polen muss nun verstärkt die Autozulieferer anwerben, fordert die konservative Tageszeitung Rzeczpospolita: "Was haben wir davon, dass die polnischen Arbeitnehmer nach wie vor relativ kostengünstig sind, wenn die internationalen Unternehmen alle ihre Großinvestitionen bei unseren südlichen Nachbarn tätigen, in Ungarn oder Rumänien? Und was haben wir davon, dass die Bosse dieser Firmen (wie Fiat) den Bau neuer Mega-Fabriken in Italien ankündigen, obwohl sie die polnischen Fabriken nicht hoch genug loben können? Die Automobilbranche wandelt sich. Und deshalb spielen die Akteure aus der zweiten Reihe - die Zulieferer von Teilen und Komponenten - eine immer größere Rolle. Das sieht man auch bei uns. Solange wir keine Chance auf große, prestigeträchtige Investitionen haben, müssen wir uns darauf konzentrieren, die kleineren zu bekommen."
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Mehr aus der Presseschau zu den Themen » Unternehmen, » Industrie, » Wirtschaft, » Polen
Polens Energiezukunft ist grün
In Polen soll die zweitgrößte Biogasanlage Europas entstehen. Das Projekt in der südpolnischen Stadt Szczytna ist Bestandteil eines nationalen Investitionsprogramms für erneuerbare Energien. Dieser Energieform gehört in Polen die Zukunft, schreibt die konservative Tageszeitung Rzeczpospolita: "Unsere Energie stützt sich zwar traditionell noch auf Kohle. Doch ändert sich das sehr schnell. Die Investoren haben bereits für die astronomische Summe von 80 Milliarden Złoty [20 Milliarden Euro] den Bau von Windparks angekündigt. Und fast 10 Milliarden Złoty [2,5 Milliarden Euro] werden Biogasanlagen verschlingen. Dabei sind auch die Pläne der Unternehmen mit Biomasse immer mutiger. Mittel zur Bezuschussung solcher Projekte kann man sowohl bei den EU-Fonds erhalten als auch von Regierungsprogrammen. Das wird potenzielle Investoren sicherlich ermutigen, aktiv zu werden."
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Polnische Firmen günstig zu haben
Die weltweite Wirtschaftskrise erleichtert den Kauf polnischer Unternehmen, schreibt die konservative Tageszeitung Rzeczpospolita: "Im Einvernehmen mit der herrschenden Meinung ist die Krise der beste Zeitraum für Fusionen und Übernahmen. Die Preise für Unternehmen sind beträchtlich gefallen, und die Eigentümer der in Not geratenen Firmen neigen stärker dazu, mit potenziellen Investoren zu sprechen. Gleichzeitig überlegt sich jedes Unternehmen fünf Mal, welches bindende Gebot es abgibt, und die Möglichkeit risikoreiche Transaktionen zu finanzieren, ist durch die Banken stark begrenzt. Trotzdem kommen immer mehr Firmen zu dem Schluss, dass die Zusammenarbeit mit internationalen Konzernen für sie nützlich sein kann."
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