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Krökel, Ulrich
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In der europäischen Presseschau wurden bisher 2 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.
Zahl der Kältetoten zeigt Verfall Osteuropas
Die seit zwei Wochen anhaltende Kälte hat europaweit bisher 300 Menschen das Leben gekostet, davon allein 135 in der Ukraine, 68 in Polen und 60 in Russland. Diese Zahlen verdeutlichen, wie prekär die wirtschaftliche, gesellschaftliche und politische Lage in Osteuropa immer noch ist, meint die linksliberale Frankfurter Rundschau: "Das bitterste Beispiel ist die Ukraine. ... Die Oligarchen haben Milliardenreichtümer angehäuft und protzen mit Luxusjachten und anderen Statussymbolen. Die Bevölkerung dagegen friert und hungert. ... Doch auch im EU- und Wirtschaftswunderland Polen ist noch viel zu tun. ... Mehr als ein Dutzend Menschen sind in ihren Häusern an Kohlenmonoxid-Vergiftungen gestorben, weil die Heizungssysteme defekt waren. ... Das West-Ost-Gefälle in Europa bleibt hoch. Ändern ließe sich das nur, wenn die EU und ihre stärksten Mitglieder wie Deutschland und Frankreich eine weitere Angleichung als vordringliche Aufgabe ernst nähmen."
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Wiederwahl des polnischen Premiers gut für EU
Die Parlamentswahlen in Polen am Sonntag hat die liberal-konservative Partei Bürgerplattform (PO) des amtierenden Premiers Donald Tusk mit knapp 40 Prozent gewonnen, die national-konservative Partei PiS seines Widersachers Jarosław Kaczyński erreichte rund 30 Prozent. Das ist gut für die EU, meint der liberale Tages-Anzeiger: "Für Europa ist es ein Segen, dass Tusk an der Macht bleibt. Kaczynski hatte Polen 2007 in die Isolation getrieben. Tusk hat das Land wieder dort verankert, wo es hingehört - im Herzen des Kontinents. Im Wahlkampf führte Kaczynski mit seinen Attacken auf das benachbarte Deutschland noch einmal vor, zu welchen Querschüssen er fähig ist. Ein Regierungswechsel an der Weichsel wäre das Letzte gewesen, was die krisengeschüttelte EU hätte brauchen können. Tusk steht für Kontinuität und Stabilität. Das ist gut. Doch ein blosses Weiter-So reicht nicht aus. ... Tusk ist viele Antworten bislang schuldig geblieben, nicht nur im Innern. Auch in Europa wird er in seiner zweiten Amtsperiode neue Akzente setzen und Farbe bekennen müssen - vor allem in der Frage der Euroeinführung."
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