Navigation

 

Home / Autorenindex


Kröncke, Gerd


RSS Die Texte von "Kröncke, Gerd" als RSS-Feed abonnieren


In der europäischen Presseschau wurden bisher 2 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.


Süddeutsche Zeitung - Deutschland | 12.03.2009

Sarkozy will seine eigene Rolle aufwerten

Die links-liberale Süddeutsche Zeitung meint, dass es Präsident Nicolas Sarkozy nicht nur darum geht, Frankreichs führende Position in der Nato zu festigen: "Der Egomane im Elysée will auch die eigene Rolle aufwerten. Er sieht sich in einer Liga mit dem US-Präsidenten, den er schon vor dessen Wahl ('Obama? C'est mon copain!') seinen Kumpel nannte. Wegen seiner Neigung zum großen Partner wurde der Franzose zu Hause gelegentlich als 'Sarko, l'Américain' karikiert, was er durchaus nicht als Schmähung empfand. ... Anders als seine Vorgänger strebt Sarkozy eine Führungsrolle an, für die nach dem politischen Gewicht bislang allenfalls die Briten oder die Deutschen prädestiniert wären. Aber London mit seiner special relationship zu den USA will und Berlin kann sie nicht einnehmen. Um innerhalb des Bündnisses aber mitreden zu können, braucht es die Vollmitgliedschaft. Die Franzosen, so Sarkozys Argument, sollen nicht nur zahlen und ihre Soldaten schicken, sondern auch mitentscheiden, wenn strategische Fragen beantwortet werden."

Süddeutsche Zeitung - Deutschland | 22.04.2008

Spannungen zwischen Frankreich und China

Nicolas Sarkozy muss sich zu einer eindeutigen Haltung gegenüber China durchringen, meint Gerd Kröncke. "Frankreichs Präsident versprach zu Beginn seiner Amtszeit vor einem Jahr die Rückkehr der Moral in die Außenpolitik. Davon hat er im Verhältnis zu China nicht viel merken lassen. Er hat sich um die Frage herumgemogelt, ob er, wie Angela Merkel, den Dalai Lama sehen will. Was Tibet angeht, zeigt sich seine junge Staatssekretärin für Menschenrechte, Rama Yade, entschlossener als er. Sarkozy muss selbst Farbe bekennen. Dass nun auch noch der Pariser Bürgermeister Bertrand Delanoë den Dalai Lama zum Ehrenbürger gemacht hat, darauf hatte er keinen Einfluss. Aber das können sich die Chinesen sowieso nicht vorstellen."

» Autorenindex


Weitere Inhalte