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Kurstjens, Bas


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In der europäischen Presseschau wurden bisher 2 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.


De Tijd - Belgien | 15.08.2011

Militärischer Eingriff unmöglich

Trotz der zunehmenden Härte, mit der Syriens Präsident Baschar al-Assad gegen seine Bevölkerung vorgeht, ist nach Ansicht der liberalen Wirtschaftszeitung De Tijd ein militärischer Eingriff des Westens ausgeschlossen: "Im Gegensatz zu Libyen liegt Syrien inmitten der explosivsten Region der Erde. Und während Oberst Gaddafi sogar in seiner eigenen Region ziemlich isoliert ist, war der Assad-Clan im vergangenen Jahrzehnt recht erfolgreich darin, mächtige Nachbarn wie Israel, die Türkei, Iran und Irak gegeneinander auszuspielen. Im Fall von Syrien ist es ausgeschlossen, die Verurteilungen wie in Libyen mit militärischen Mitteln zu unterstreichen. Dafür kann das Regime von Assad noch immer auf ausreichend Unterstützung durch die regionale Supermacht Iran zählen. Ein abrupter Regimewechsel würde zudem das labile Gleichgewicht zwischen den verschiedenen Minderheitengruppierungen zerstören. Die Perspektive eines zweiten Irak ist für niemanden verlockend."

De Tijd - Belgien | 05.11.2009

Antipathie als Chance

Der Umgang des US-Konzerns General Motors (GM) hat in Deutschland zu einer tiefen Abneigung der Opel-Belegschaft gegen das Unternehmen geführt, schreibt die Wirtschaftszeitung De Tijd. Dies sei eine kleine Chance für die Opel-Fabrik im belgischen Antwerpen: "Diese Antipathie hat zur Folge, dass Berlin GM vorläufig jede Staatshilfe für die Neustrukturierung von Opel verweigert. Es stellt sich die Frage, wie lange Berlin diese nachtragende Weigerung durchhalten kann, wenn GM diverse europäische Regierungen, die für den Erhalt ihrer lokalen Fabriken Staatshilfen anbieten, gegen die deutsche Regierung ausspielt. Für Antwerpen könnte diese letzte Entwicklung in der Opel-Saga sogar noch günstig sein. Wenn die deutschen Bundes- und Landesregierungen bei ihrer Drohung bleiben, ... hat die Antwerpener Opel-Fabrik auf einmal eine wichtige Trumpfkarte. Die flämische Regierung hat schließlich noch immer 500 Millionen Euro an Krediten und Leasing-Konstruktionen in der Hinterhand."

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