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Leca, Iulian


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In der europäischen Presseschau wurden bisher 4 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.


Voxpublica - Rumänien | 17.01.2012

Băsescu ist Wurzel allen Übels

Die Rumänen verbinden die Korruption, das marode Gesundheitssystem, die Wirtschaftskrise und die harten Sparmaßnahmen vor allem mit Präsident Traian Băsescu, meint Iulian Leca im Blogportal Voxpublica: "Die Mehrheit ist auf die Straße gegangen, weil sie die aktuelle Regierung nicht mehr erträgt. Doch die Wut gilt auch der gesamten politischen Klasse. Die Demonstranten sind angewidert und enttäuscht. Diese Enttäuschung lässt sich perfekt auf Traian Băsescu projizieren. Er hat bei den Wahlen 2004 und 2009 die letzten Hoffnungen und Illusionen eines Volks auf sich vereint, das der vielen Opfer überdrüssig war. Doch in den vergangenen Jahren ist er nur auf ihren Gefühlen herumgetrampelt. … Wenn er sich weiterhin weigert, das einzusehen, wenn die Leute, die auf die Straße gegangen sind, nur zu hören bekommen, dass sie 'Ungebildete, Fanatiker, Bauern, Würmer und Taugenichtse' sind, dann werden diese Menschen die Zukunft verloren geben."

Voxpublica - Rumänien | 28.11.2011

Von der Occupy-Demo zur Schnäppchenjagd

Am Freitag war in den USA der sogenannte Black Friday, der Tag nach Thanksgiving an dem die Geschäfte traditionell mit besonders günstigen Angeboten werben. Die Zeltlager vor den Geschäften ähnelten dem Occupy-Zeltlager in New York, doch offenbart es nur ein Paradoxon der westlichen Kultur, meint Iulian Leca im Blogportal Voxpublica: "Der im Westen aufgewachsene Mensch ist das Produkt einer Konsumgesellschaft, die alle Launen befriedigt. Wie soll man aus dieser Situation heraus gegen ein System revoltieren, das den Luxus allgemein zugänglich gemacht hat? ... Der westliche Mensch hat nicht mehr viel, für das er eine Revolution anzetteln würde. Der große Weltschmerz ist vorbei, die Ungerechtigkeiten vorüber, die Freiheit gewonnen, aber Ideale - die hat man nicht mehr. Lediglich die Frustrationen sind geblieben - die aber sind kurzlebig und hängen vom Kontext ab. Die Occupy-Bewegung war Ausdruck dieser Frustrationen. Doch offenbart die Bewegung perfekt die Heuchelei: Nieder mit den Banken und Großunternehmen, heimlich aber laufen wir zum Supermarkt, um Schnäppchen zu erstehen!"

Voxpublica - Rumänien | 30.12.2010

Rumänen nostalgischer denn je

Das Jahr 2010 stand für die Rumänen ganz im Zeichen der Nostalgie, meint Iulian Leca in seinem Blog auf dem Portal Voxpublica: "Es war das Jahr, in dem die Rumänen wieder zum Kommunismus zurückgekehrt sind. Der Zusammenbruch des Sozialstaates sowie der Bildungs- und Gesundheitshaushalte, die Lügen der Regierenden, das Gespenst eines baldigen Kollapses. ... All das hat die Rumänen um den Verstand gebracht. Sie erinnern sich nun umso nostalgischer an die Zeiten des einstigen 'Väterchens' [Ceauşescu], als der Staat noch den Arbeitsplatz garantiert und die Partei jedem kostenlos eine Wohnung zur Verfügung gestellt hat. Die Freiheit ist keinen Cent mehr wert, wenn man verzweifelt ist, wenn um einen herum nichts sinnvoll erscheint, wenn alles nach dem Zufallsprinzip funktioniert. Dann ist die Tortur eines absurden Regimes besser, dass einem immerhin die Sicherheit für den morgigen Tag und eine unbestimmte Hoffnung gegeben hat, als das Chaos und der Schrecken eines politischen Systems, dass alles um sich herum in den Bankrott treibt oder einem zumindest die Hoffnung lässt, dass immerhin der Tod sicher ist."

Voxpublica - Rumänien | 16.03.2010

Ungarische Autonomie ist Rumäniens Zukunft

Anlässlich des ungarischen Nationalfeiertags am Montag haben sich Lokalpolitiker im Széklerland in Rumänien, wo eine große ungarischsprachige Minderheit lebt, erneut für die Autonomie der Region ausgesprochen. Iulian Leca begrüßt die Idee im Blog Voxpublica: "Ich glaube, wir können nur gewinnen, wenn wir den Ungarn alle Rechte, die sie fordern, zusprechen und auch all ihre territorialen Ansprüche akzeptieren. Modernität entsteht durch die Akzeptanz von verrückten, mutigen sowie kühnen Ideen. Bedenken Sie nur, welche administrativen Vorteile durch diese Absplitterung entstehen könnten. In Rumänien würde damit eine allgemeine lokale Autonomie und ein föderales System entstehen. ... Auch wenn das System der Zentralisierung in vielen westlichen Staaten existiert, es passt sich dort den Veränderungen der modernen Verwaltung an. ... Eine Verwaltungsform, die auch die ungarische Minderheit übernehmen möchte, wäre der größte Schritt, den Rumänien Richtung Moderne unternehmen könnte. Es wäre eine Anpassung an eine sich verändernde Welt."

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