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Lenglet, François
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In der europäischen Presseschau wurden bisher 2 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.
Obamas Reise zur neuen Weltmacht
Der dreitägige Staatsbesuch von US-Präsident Barack Obama in China zeigt deutlich, wie mächtig China geworden ist, schreibt die Wirtschaftszeitung La Tribune - und wie erschreckend es geblieben ist: "Wenn man die ersten Schritte des amerikanischen Präsidenten in China betrachtet, ist es verlockend, sie als Würdigung der gestrigen Macht an die von morgen zu betrachten. Wenn eine Krise immer das Alte vom Neuen trennt - um die schöne Formulierung von [dem marxistischen Philosophen Antonio] Gramsci zu übernehmen - hat unsere [Krise] die amerikanische Macht abgewertet und eine Welt geschaffen, in der China die führende Rolle spielt. Die Reise von Obama kennzeichnet eine demütigende Etappe. Von nun an ist ohne die Zustimmung Pekings nichts mehr möglich ... . Das Reich der Mitte macht seinem Namen alle Ehre und richtet sich ein im Herzen der wirtschaftlichen und strategischen Weltfragen . ... Aber es fehlt [China] ein wesentlicher Trumpf, um als Alleinherrscher zu regieren: Diese pragmatische Diktatur lässt nicht träumen. Ihre Werte erschrecken."
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Mehr aus der Presseschau zu den Themen » Internationale Beziehungen, » Wirtschaftspolitik, » USA, » China
Medien helfen Regime zu stürzen
Mit Blick auf den Berliner Mauerfall vor 20 Jahren analysiert die Wirtschaftszeitung La Tribune, wie Medien und moderne Informationstechnologien Risse in autoritären Regimen verursachen können: "Die Bürger des Ostens haben entschieden, sich von ihrem Joch zu befreien, weil sie durch das Fernsehen wussten, dass ihre Regierungen logen. ... Zwanzig Jahre später bietet das unglaubliche Wachstum der intelligenten Kommunikationsformen noch immer einen Schutz gegen Machtmissbrauch. Im kommunistischen China hat das Internet das politische Leben wirklich verändert. Heute ist Mandarin die wichtigste Sprache des Netzes. 400 Millionen Einwohner des Reiches der Mitte tauschen sich aus und lesen im Internet unter einer reellen, aber sehr unvollkommenen Überwachung durch die Regierung. ... Auch im Iran war es das Internet, das bei den letzten Anti-Regierungsdemonstrationen ... als Kommunikationsmittel benutzt wurde, um die Gegner von [Präsident Mahmud] Ahmadinedschad zu mobilisieren."
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