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Lepri, Paolo


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In der europäischen Presseschau wurden bisher 3 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.


Corriere della Sera - Italien | 24.02.2012

Kampf gegen Rassismus forcieren

Auf die Gedenkfeier in Berlin müssen laut Bundeskanzlerin Angela Merkel Taten folgen. Dem schließt sich die liberal-konservative Tageszeitung Corriere della Sera an: "Die Gedenkfeier muss die Wende einläuten. Nichts darf mehr wie vorher sein. Gegen Rechtsextremismus muss wirkungsvoller als bisher vorgegangen werden. Abgesehen von dem Verbotsverfahren gegen die rechtsextreme NPD muss der Propaganda der Neonazis auf allen Ebenen Einhalt geboten werden. Der Kampf gegen die Wiederkehr des Rassismus in einer so modernen und integrierten Gesellschaft wie der deutschen muss bis nach ganz unten reichen. Es ist richtig, Millionen von Bürgern ausländischer Herkunft auf ihre Pflichten zu verweisen, doch dürfen ihre Rechte nicht vernachlässigt werden."

Corriere della Sera - Italien | 06.11.2009

Italien verfehlt den Gegner

Italien bläst zum Kampf gegen Europa, obwohl das Kruzifix-Urteil von einem Gericht stammt. Daran erinnert die liberal-konservative Tageszeitung Corriere della Sera: "Es scheint nicht bedacht zu werden, dass halb Italien gegen die Europäische Gemeinschaft wettert, obwohl die gar nichts damit zu tun hat ... Das Kruzifix Urteil ... scheint das Produkt einer extremen Auffassung zwischen den Rechten weniger und der Sensibilität vieler zu sein. Die 47 Richter hätten darüber nachdenken sollen, bevor sie das Urteil fällten. Aber genau aus diesem Grund muss man begreifen, unterscheiden, direkte Verurteilungen und falsche Gegner vermeiden. ... Das Ziel [der Kritik] darf nicht verfehlt werden, indem zum anti-europäischen Kampf aufgerufen wird, der vor allem zum jetzigen Zeitpunkt verkehrt wäre. Die Europäische Gemeinschaft versucht aus einer schweren Krise herauszukommen und mit dem Inkrafttreten des Lisabonner Vertrags kann eine neue Phase beginnen: mit geringeren Ambitionen und größerer Sachlichkeit."

Corriere della Sera - Italien | 20.01.2009

Russisches Demokratiedefizit

Die liberal-konservative Tageszeitung Corriere della Sera spricht von fortschreitenden Demokratiedefiziten in Russland. Am Montag war der russische Menschenrechtsanwalt Stanislaw Markelow in Moskau erschossen worden. "Verbrechen und dunkle Machenschaften sind eindeutig Symptome für die Malaise von Ländern, in denen ein so genanntes Demokratiedefizit alarmierendes Niveau erreicht hat. Wiederkehr des Willens zur Macht, Wirtschaftsaggressivität, autoritäre Nostalgien, postsowjetische Nachsicht, Missachtung der gesellschaftlichen Rechte sind die Charakteristika des Regimes, das von einem ehemaligen KGB-Agenten geleitet wird. ... Der neue Präsident der Vereinigten Staaten Barack Obama, der ab heute alle Probleme der Welt lösen soll, sollte das Dossier Russland an erste Stelle seiner Notstand-Agenda setzen."

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