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Lesay, Ivan


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In der europäischen Presseschau wurden bisher 2 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.


Pravda - Slowakei | 08.02.2012

Griechenland wird überfordert

Europa setzt die Griechen zu stark unter Druck, meint die linke Tageszeitung Pravda und warnt vor einer sozialen Explosion, die den ganzen Kontinent erschüttern könnte: "Es ist unglaublich, welches Bild der europäischen Öffentlichkeit von den Griechen präsentiert wird. Die Nachrichten über die Verhandlungen der Athener Regierung mit den Gläubigern werden stets von Kommentaren, Politikern und Investoren begleitet, die sich unzufrieden über die Fortschritte äußern. Die Phrasen sind immer die gleichen: Athen kommt nicht voran, die Reformen reichen nicht aus. Sehr viel weniger erfährt man darüber, wie hart die Kürzungen bei Gehältern und Renten schon sind, wie die öffentlichen Ausgaben und auch die Schulden schon zurückgefahren wurden. Das eigentliche Problem sind die unrealistischen Erwartungen der Autoren des 'Gesundungsprogramms'. Einsparungen allein führen nicht zu einem neuen Wachstum, könnten aber die sozial schwierige Situation eskalieren lassen."

Pravda - Slowakei | 11.08.2010

Slowakisches Sozialsystem nicht demotivierend

Nur mit Wirtschaftswachstum und Restriktionen ist der wachsenden Armut in der Slowakei nicht beizukommen, schreibt Ivan Lesay der am Dienstag bei einer Vetrauensabstimmung im Parlament bestätigten neuen bürgerlichen Regierung ins Stammbuch. In einem Gastbeitrag für die linke Tageszeitung Pravda führt das Mitglied der Vereinigung Slowakisches Netz gegen Armut aus: "600.000 Slowaken, denen laut Statistik Armut droht, wollen wissen, wie die Regierung ihre soziale Misere angehen wird. Das ist eine prinzipielle Frage, geht es doch um Menschenwürde. Ausländische Erfahrungen zeigen, dass ein schneller Anstieg des Bruttosozialprodukts auch zu einer Senkung der Lebensqualität führen kann, wenn er nicht mit einer gerechten Verteilung einhergeht. ... Die Regierungserklärung spricht stereotyp vom demotivierenden Sozialsystem. Demotivierend sind aber vor allem die fehlenden Arbeitsmöglichkeiten und die niedrigen Löhne. Die Androhung, den schon jetzt nicht ausreichenden sozialen Schutz weiter zu beschneiden, kann nicht das Hauptinstrument sein, um zur Arbeit zu motivieren."

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