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Löpfe, Philipp
In der europäischen Presseschau wurden bisher 3 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.
Philipp Löpfe sieht Whistleblower als Bedrohung der Privatsphäre
Die Diskussion um Devisengeschäfte im privaten Umfeld des Schweizer Nationalbank-Präsidenten hat auch eine Debatte über den Schutz der Privatsphäre und den Umgang mit sogenannten Whistleblowern ausgelöst. Whistleblowing und Schwarmintelligenz im Internet führen nicht automatisch zu einer besseren Gesellschaft, meint der Publizist Philipp Löpfe im liberalen Tages-Anzeiger: "In dieser neuen digitalen Welt werden die Whistleblower zu Helden stilisiert. ... Im Zeitalter der Schwarmintelligenz ist dieses Verhalten jedoch gefährlich geworden. Das zeigen die Fälle von SNB-Präsident Philipp Hildebrand und dem deutschen Präsidenten Christian Wulff. Sie werden öffentlich, bevor wir das Wort Whistleblower auch nur ausgesprochen haben. Und weil wir alle Instantexperten sind, können wir sofort den Daumen senken. Ist das Whistleblower-Opfer aber unschuldig, hat es keine Chance mehr auf Rehabilitation. Die Privatsphäre ist eine bürgerliche Errungenschaft - und wir sollten sie schützen. Die Kombination von Whistleblower und Schwarmintelligenz führt nicht zu einer gerechten, transparenten Gesellschaft."
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Obama versteht Europa besser als Merkel
US-Präsident Barack Obama hat die Europäer am Dienstag ermahnt, energischer gegen die Schuldenkrise vorzugehen. Der liberale Tages-Anzeiger hält staatliche Hilfen auf Pump ebenfalls für sinnvoll: "Die [deutsche] Wirtschaft boomt wie seit langem nicht mehr. Jetzt will sich die Regierung von Angela Merkel die Butter nicht mehr vom Brot nehmen lassen. Sie nötigt die Defizitsünder, ebenfalls rigoros zu sparen, und verlangt von der Europäischen Zentralbank, jede Spur von Inflation schon im Keim zu ersticken. Koste es, was es wolle. Leider kostet es sehr viel. In den Defizitländern sparen gleichzeitig private Haushalte, Unternehmen und der Staat. Um eine deflationäre Verelendungsspirale zu verhindern, müssten diese Länder gleichzeitig einen Handelsbilanzüberschuss erzielen. Tatsächlich weisen sie ein Handelsdefizit aus. Deshalb droht ihnen eine paradoxe Entwicklung: Obwohl sie sparen, nimmt ihre Verschuldung zu. Nur wenn der Staat eingreifen und mehr Schulden machen würde, könnte diese Verelendungsspirale gestoppt werden. Das hat Barack Obama erkannt, Angela Merkel noch nicht."
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Dollar und Franken gleichauf
Dollar und Schweizer Franken sind nun auf Augenhöhe - nicht unbedingt ein gutes Zeichen für die Weltwirtschaft, schreibt die Berner Zeitung: "Die durch einen schwachen Dollar ausgelösten Währungsturbulenzen werden nicht rasch abklingen. Die Ursachen des schwachen Dollars liegen nämlich in der höchsten Verschuldung der USA in Friedenszeiten. Um einen Absturz in die Depression zu vermeiden, sind die Staatsschulden auf jährlich über zwölf Prozent des Bruttoinlandprodukts geklettert. Das Fed hat gleichzeitig die Märkte mit billigem Geld überflutet. Allen Experten ist klar, dass dieser Zustand nicht ewig andauern kann. Den meisten Experten ist aber auch klar, dass es jetzt noch zu früh wäre, die Zinsen zu erhöhen und den Staatshaushalt zu sanieren. Das würde wahrscheinlich zu einem erneuten Kollaps der Wirtschaft führen. Fazit: Die Welt wird noch eine Weile mit dem schwachen Dollar leben müssen "
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