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Losz, Krzysztof
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In der europäischen Presseschau wurden bisher 3 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.
Rating-Agenturen bedrohen Nationalstaaten
Die US-Rating-Agentur Moody's hat am Montag erstmals davor gewarnt, dass die Krise auch die Bonität bisher als stabil bewerteter Länder belasten könnte. Die Allmacht der Agenturen höhlt die Souveränität der Staaten aus, kritisiert die nationalkatholische Tageszeitung Nasz Dziennik: "Es ist nicht ausgeschlossen, dass sich auch die anderen Agenturen Moody's anschließen werden. Denn sie hatten unlängst weitere drastische Einsparungen gefordert. Die Regierungschefs wissen, dass ihre Bürger keine Politik akzeptieren, die den Euro und die Banken nur auf Kosten der Steuerzahler rettet. Deshalb werden sie ihre Entscheidungen treffen, ohne die nationalen Parlamente zu konsultieren oder gar ein Referendum abzuhalten. Und das wird unter dem Vorwand geschehen, die Krise zu bekämpfen. ... Der Endpunkt wird die Vergemeinschaftung der EU-Wirtschafts- und Finanzpolitik sein, woran insbesondere den wichtigsten Führern in der Union gelegen ist. Und letztlich könnte sogar eine supranationale Wirtschaftsregierung entstehen."
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Start von Nord Stream Niederlage für Polen
Deutschland und Russland nehmen am heutigen Dienstag die Gaspipeline Nord Stream in Betrieb, die beide Länder durch die Ostsee verbindet. Polen hat das Projekt lange bekämpft, weil es nicht mit einbezogen wurde. Die Eröffnung des ersten Strangs ist für Polen eine Niederlage, ärgert sich die nationalkatholische Tageszeitung Nasz Dziennik: "Dieses Projekt ist ein klassisches Beispiel dafür, wie ineffektiv die polnische Außenpolitik ist. Denn der Bau der Gasleitung am Grund der Ostsee wurde entgegen unserer wirtschaftlichen und politischen Interessen durchgeführt. Das Rohr wird vor allem die Entwicklung des Hafens in Świnoujście blockieren, in den die größten Schiffe nicht mehr einfahren können, weil die Pipeline davor nicht tief genug liegt. Das wissen alle in Polen."
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Polnischer Premier muss Glücksspielaffäre beenden
Der Versuch von Geschäftsleuten aus der Branche, Einfluss auf ein Gesetz zum Glücksspiel zu nehmen, hat in Polen zu einer Regierungskrise geführt. Dazu schreibt die nationalkatholische Tageszeitung Nasz Dziennik: "[Premierminister] Donald Tusk wird sich wohl bemühen, die Glücksspielaffäre schnell zu beenden und abzurechnen, weil er befürchtet, dass die [liberale Regierungspartei] PO das gleiche Schicksal ereilen könnte wie die [postkommunistische Partei] SLD nach der 'Rywin'-Affäre [einem Bestechungsskandal in der damaligen SLD-Regierung]. Die Glücksspielaffäre hat die Plattform Obywatelska [PO] überrascht, und Donald Tusk und seine Umgebung wollen rasch die Initiative übernehmen, um die Wucht des Schlages abzufedern, der sie nun trifft. Wenn es sein muss, dann opfert Tusk nicht nur [Zbigniew] Chlebowski [PO-Fraktionsvorsitzender], [Sportminister Miroslaw] Drzewicki und vielleicht auch noch [den stellvertretenden Wirtschaftsminister Adam] Szejnfeld, sondern auch noch andere Abgeordnete, die mit dem Glücksspielgesetz zu tun gehabt haben könnten."
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