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Martens, Kerstin

Kerstin Martens ist Professorin für Internationale Beziehungen der Universität Bremen. Sie leitet dort mit Ansgar Weymann im Sonderforschungsbereich "Staatlichkeit im Wandel" das Projekt zur "Internationalisierung von Bildungspolitik".


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Der Autor/ die Autorin hat bisher 1 Artikel auf euro|topics veröffentlicht.


1.  Hintergrund | 19.12.2007

Die Pisa-Story

Es wird viel gestritten darüber, ob Bildung messbar, ob sie vergleichbar ist. Aber die Frage der Vergleichbarkeit verschwindet hinter der Wucht der Vergleiche: Kaum ein Staat kann sich heute PISA entziehen. » mehr


In der europäischen Presseschau von euro|topics wurde bisher 1 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.


Die Zeit - Deutschland | 30.11.2007

Tests für Europas Schüler

Erst mit Pisa ist Bildungspolitik international geworden, schreiben die Politikwissenschaftler Kerstin Martens und Stephan Leibfried. "Mit Pisa hatte die internationale Organisation [OECD] ein Instrumentarium entwickelt, mit dem nationale Bildungssysteme verglichen werden konnten... Selbst wenn ein Land das wollte, könnte es sich der internationalen Konkurrenz – und damit Pisa – nicht mehr entziehen... Die Zeit der nationalstaatlich verfassten Politik geht zu Ende, wer wüsste das besser als die vielfach verflochtenen EU-Mitgliedstaaten. Die Internationalisierung ist unausweichlich – und zudem eine Chance. Auch das lehrt Pisa. Denn erst der OECD ist es gelungen, mit Pisa eine längst überfällige Debatte zu Bildungs-, Integrations- und Familienpolitik auszulösen, die bei uns [in Deutschland] bis dahin schlicht undenkbar war... Selbst unsere 'heilige Kuh', das dreigliedrige Schulsystem, wird nun diskutiert und ist in einigen Bundesländern bereits reformiert. Egal, wie schrill die Debatte in den kommenden Wochen wieder geführt wird: Pisa ist kein Fluch, sondern ein Segen."

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