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Martin, Pascal
In der europäischen Presseschau wurden bisher 2 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.
Schwere Zeiten für Kaczyńskis Partei
Nach dem Absturz der polnischen Präsidentenmaschine bei Smolensk kommen schwere Zeiten auf die Partei Recht und Gerechtigkeit zu, meint die Tageszeitung Le Soir, da viele ihrer Führungspersonen bei dem Unglück starben: "Wie zu lesen ist, wird der Tod von Lech Kaczyński den Gang des polnischen Staates bis zur Präsidentenwahl, deren Datum noch bestimmt werden muss, nicht beeinträchtigen. Unsicherheit schwebt dagegen über den Parlamentswahlen von 2011. Mehrere hohe Vertreter der von Jaroslaw Kaczyński - dem Zwillingsbruder des Verstorbenen - geleiteten Partei Recht und Gerechtigkeit starben ebenfalls bei dem Unfall. Den Nationalkonservativen stehen nun schwierige Zeiten bevor. Die Kraft ihrer Ideen im Polen von morgen wird sicherlich mit ihrer Fähigkeit zusammenhängen, das Trauma zu überwinden. ... So sieht die Nach-Kaczyński-Zeit wie ein Generationswechsel aus, an den jeder seine ganz eigenen Erwartungen knüpft."
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Wiederentdeckung des Ersten Weltkriegs
Die Tageszeitung Le Soir begrüßt, dass sich die Öffentlichkeit wieder an den Ersten Weltkrieg erinnert: "Seit rund 20 Jahren erinnert man sich wieder an den Krieg von 1914 bis 1918. ... Der Krieg, den man auch den Großen Krieg nannte, ersetzte den Gründungsmythos Belgiens und wurde gleichzeitig zum Alibi für die flämische Bewegung. Ist es die Ankunft einer neuen Generation von Historikern? Oder die glanzvolle Rückkehr der ereignisreichen Geschichte? Man spricht wieder über den Großen Krieg. Bücher und Filme, die sich an ein breites Publikum richten, sind ihm gewidmet. Zu schreiben, dass sich Geschichte wiederholt und dass, wer dies nicht wisse, riskiere, die Fehler der Vergangenheit zu wiederholen, ist ein Allgemeinplatz. Dennoch brach der Zweite Weltkrieg teilweise deshalb aus, weil die Lehren aus dem Ersten nicht gezogen worden waren. Das 90-jährige Jubiläum des Waffenstillstandes ist keine Feier für Feuerwerksliebhaber, sondern die Erinnerung daran, dass auch der Friede einen Preis hat."
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