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Matišák, Andrej
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In der europäischen Presseschau wurden bisher 3 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.
Syrien komplizierter als Libyen
Syriens Präsident Baschar al-Assad hat Anfang der Woche Panzerangriffe auf die unzufriedene Bevölkerung befohlen. Der Westen ist angesichts der Gewalt ratlos, meint die linke Tageszeitung Pravda: "Das Regime in Syrien wird so lange durchhalten, wie ihm eine Armee zur Verfügung steht, die bereit ist, auf die Demonstranten zu schießen. Assad wird so leicht nicht aufgeben. Er hat keinen Grund dazu. Auch, weil niemand eine militärische Operation wie im Falle Libyens gutheißen würde. Das Land ist aus sicherheitspolitischer Sicht deutlich komplizierter als Libyen. Hinzu kommen die Interessen des Irans, Israels und der arabischen Staaten. ... Aufrufe der Uno, die Gewalt zu stoppen, sind notwendig, aber nicht wirklich wirksam. Sanktionen könnten der Diktatur zusetzen. Aber für sie würde wahrscheinlich nur der Westen stimmen, nicht jedoch China und Russland. Auch wenn es frustrierend ist, dass Worte nichts ändern, dürfen wir nicht schweigen. Das Regime in Syrien hat nämlich längst alle Grenzen überschritten."
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Mehr aus der Presseschau zu den Themen » Sicherheitspolitik / Krisen / Kriege, » Innenpolitik, » Unruhen / Krawalle, » Global, » Syrien
Offene Diskussion zwingend notwendig
Die Frage des Zusammenlebens mit Zuwanderern muss dringend diskutiert werden, meint die linke Tageszeitung Pravda angesichts der deutschen Integrationsdebatte: "Ein Teil der Zuwanderer besteht aus gesuchten, qualifizierten Arbeitskräften, andere belasten die Sozialsysteme. Sie alle bringen bereichernde Traditionen mit, aber auch Gewohnheiten, die Misstrauen erregen. Die Zuwanderer sind somit zugleich vorteilhaft wie problembehaftet. ... Wenn die Politiker aus Angst davor, als Rassisten etikettiert zu werden, nicht auf die Befürchtungen der Gesellschaft vor den Einwanderern reagieren, dann erweisen sie den tatsächlichen Rassisten einen Dienst. ... Mit ihrer Bemerkung, dass Multikulti gescheitert sei, eröffnet Angela Merkel eine Debatte, der sich auch die Slowaken nicht verschließen sollten, trotzdem wir noch wenig Erfahrung mit Zuwanderern haben."
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Mehr aus der Presseschau zu den Themen » Religion, » Migration, » Integration, » Weltanschauung, » Deutschland, » Slowakei, » Europa
Preis ohne Wirkung
Die Auszeichnung des Dissidenten Liu Xiaobo mit dem Friedensnobelpreis wird wenig ändern, meint die linke Tageszeitung Pravda: "Als der Dalai Lama 1989 mit dem Friedensnobelpreis geehrt wurde, war China noch ein anderes Land. Erst danach wurden die Proteste auf dem Pekinger Platz des Himmlischen Friedens blutig unterdrückt. Das Land stand zudem erst am Anfang seiner Wirtschaftsreformen. Das heutige China ist auf dem Weg zur stärksten Weltmacht und ist schon jetzt ein wichtiger Handelspartner für die fortgeschrittenen Länder der Welt. ... Für Liu Xiaobo bedeutet der Preis eine politische Aufwertung. Positiv für ihn wird sein, dass ein Teil der Welt nun seine Freilassung fordern wird. Weniger positiv ist, dass es dazu kaum kommen wird. Die meisten Politiker, die China heute seine Inhaftierung vorwerfen, werden demnächst den chinesischen Führungskräften wieder die Hand drücken. Die Welt ist nun einmal so."
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