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Mauri, Paolo
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In der europäischen Presseschau wurden bisher 2 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.
Kunst und Hot Dogs
Das italienische Kulturministerium bekommt einen neuen Super-Manager für Museen, der vor allem neue Geldquellen durch eine kommerzielle Leihpolitik von Kunstschätzen erschließen soll. Ohne die übliche öffentliche Ausschreibung nominierte Kulturminister Sandro Bondi den 62-jährigen Mario Resca, seit 12 Jahren Vorstand von McDonald's Italien. La Repubblica kritisiert die Personalentscheidung: "Kasse machen, Gewinne erzielen, aus den roten Zahlen kommen, das ist die Devise des Ministeriums, die mit der Ernennung von Mario Resca zum Super-Manager verfolgt wird. Ein erfahrener Techniker, der weiß, wie man Geld macht, eben wie bei McDonald's. Hot Dog wie Caravaggio - eine leichte Ironie, die aber gefährlich ist. Dabei vergisst man, dass das Kulturgut nicht ausgeschlachtet werden darf, sondern geschützt, bewahrt und an künftige Generationen weiter gegeben werden muss. Museen sind keine Unternehmen. ... Einen Kunsthistoriker zum Geschäftsführer von McDonald's zu ernennen, hätte den gleichen Effekt und die gleiche Empörung hervorgerufen."
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Luigi Malerba gestorben
Paolo Mauri schreibt den Nachruf auf den gestern in Rom im Alter von 81 Jahren verstorbenen Schriftsteller Luigi Malerba. "Die literarische Karriere von Luigi Malerba begann 1963 mit dem Erzählband 'Die Entdeckung des Alphabets', ... trocken, surreal und erfindungsreich. … Malerba liebte die leise Komik von Buster Keaton und die Figur des kühnen und melancholischen Ritters Don Quixote. Eines Tages nahm er Pinocchio und ließ ihn aus seinem Märchen in das des gestiefelten Katers fliehen. Die Geschichten verschmelzen in ein wunderbares Märchen vom gestiefelten Pinocchio … Sein letzter Roman 'Römische Gespenster' ist ein melancholisches und groteskes Rondo von Untreue und Zuschiebungen, eine Manipulation des Romangenres. Er beabsichtigte, die besten Essays aus der Rubrik 'Tagebuch der Enttäuschungen', die er Jahre betreut hatte, herauszugeben. Ich bin sicher, das Gigi, wie ihn Freunde nannten, enttäuscht darüber sein wird, dass der Tod ihn daran gehindert hat, viele seiner geplanten Projekte, zu verwirklichen."
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