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Meier, Walter
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In der europäischen Presseschau wurden bisher 2 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.
Weniger Wohlstand in Europa
Gegenüber den aufstrebenden Volkswirtschaften verlieren die Industriestaaten stetig an Gewicht und es drohen Wohlstandseinbußen in Europa, den USA und Japan, schreibt die liberal-konservative Neue Zürcher Zeitung: "Über die nicht gelösten innereuropäischen Probleme hinaus sehen sich die Industrieländer nicht nur einer immer stärker werdenden Konkurrenz aus Schwellenländern, sondern auch präzedenzlosen demografischen Problemen gegenüber. Eine derart starke Alterung der Bevölkerung hatten Nationen bisher noch nie zu meistern. Viele Länder sind dafür finanziell schlecht gerüstet. Sosehr die USA und Europa in früheren Krisen Entwicklungs- und Schwellenländern haushaltspolitische Tugenden gepredigt hatten, so wenig hat man sich an die eigenen Ratschläge gehalten. Die Haushaltslage in zahlreichen Industriestaaten ist jedenfalls ungleich schlechter als in den meisten aufstrebenden Volkswirtschaften. Der Westen hat damit - und mit der Hauptschuld an der jüngsten Finanzkrise - viel von seiner früheren wirtschaftlichen Vorbildfunktion verloren."
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Zahltag für Europas Illusionen
Der Milliardenfonds zur Rettung des Euro steht zwar, doch die Fehler der Währungsunion bleiben, merkt die konservative Neue Zürcher Zeitung an: "Die Schuld an der Notwendigkeit des mit heisser Nadel gestrickten Finanzhilfepakets wird von den Politikern gerne den Spekulanten an den Finanzmärkten zugeschoben. Letztlich zahlen sie nun aber den Preis für eigene Illusionen und Versäumnisse. Die Illusion bei der Bildung der Währungsunion war die, dass ein solcher Verbund die wirtschaftspolitische Konvergenz und Disziplin der beteiligten Länder stärken würde. Einige unter ihnen haben jedoch nur die Vorteile in Form tieferer Zinsen bei der Kreditaufnahme genossen, indes ihre Pflicht zu wirtschaftspolitisch diszipliniertem Verhalten sträflich vernachlässigt. ... Erneut wird damit ein marktwirtschaftlicher Mechanismus ausgehebelt, nämlich dass, wer hohe Renditen einstreicht, auch das entsprechende Risiko tragen muss. Daher wäre es vernünftiger gewesen, eine Umschuldung Griechenlands anzustreben und Banken, die dadurch in Schwierigkeiten geraten wären, notfalls direkt zu helfen."
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