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Mihailovs, Sergejs
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In der europäischen Presseschau wurden bisher 2 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.
Sprachengesetz spaltet die lettische Gesellschaft
Die Tageszeitung Latvijas Avīze kritisiert einen lettischen Gesetzentwurf, der eine stärkere Verwendung des Russischen in den elektronischen Medien vorsieht: "Eine der kulturpolitischen Leitlinien Lettlands ist, dass die lettische Sprache der größte Schatz der nationalen Kultur ist. Die laufende Debatte geht aber davon aus, dass die Einheitlichkeit des kulturellen Umfelds in zwei Informationsräume mit unterschiedlichen Werten und Ausrichtungen gespalten ist und dass das Lettische vorläufig nicht als gestaltender Faktor für einen gemeinsamen Kulturraum dienen kann, weil eine große Zahl der Einwohner es schlecht oder gar nicht beherrscht. … Wenn wir wirklich das Modell von zwei Gesellschaften in einem Staat anstreben, in dem jeder in seinem Informationsraum lebt, dann kommt dieser Gesetzentwurf genau recht. Aber dadurch könnte auch ein gefährlicher Prozess eingeleitet werden, bei dem noch eine ganze Reihe anderer Rechtsvorschriften zur Verwendung des Lettischen in Mitleidenschaft gezogen wird."
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Italiener soll Lettland nicht im Europaparlament vertreten
Nachdem die Sozialistische Partei Italiens nicht an den Europawahlen teilnimmt, will ihr Abgeordneter Giulietto Chiesa für die lettische Partei der russischen Minderheit PCTLV kandidieren. Die Tageszeitung Latvijas Avize kritisiert die Pläne des so genannten "Russenfreundes": "Es ist nur logisch, dass ein italienischer Kommunist aufgrund seiner Einstellung die Nähe der PCTVL sucht und dass er wieder ins Europaparlament will. Wie aber soll ein Politiker Lettland vertreten, der kein Lettisch kann und der seine Informationen über dieses Land ausschließlich aus russischsprachigen Quellen und von Gesinnungsgenossen in Russland bezieht, wo Chiesa jahrelang gearbeitet und perfekte Russischkenntnisse erworben hat? Natürlich ist ein Sitz im Europaparlament eine einträchtige und prestigereiche Angelegenheit für diesen italienischen Publizisten, aber was hat Lettland damit zu tun? Italien verfügt über 72 der 736 Sitze, neunmal mehr als Lettland. Es wäre daher ein Leichtes, einen Platz für diesen Politikveteranen zu reservieren."
» zum ganzen Artikel (externer Link, lettisch)
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