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Šmihula, Daniel
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In der europäischen Presseschau wurden bisher 2 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.
Daniel Šmihula über die zukünftige Rolle Europas in der Welt
In einem Aufsatz für die liberale Tageszeitung Sme weist der Politologe Daniel Šmihula Annahmen in Europa zurück, unter dem neuen US-Präsidenten Barack Obama werde es zu einer "pazifistischeren Phase in den internationalen Beziehungen" kommen. Obama dürfte paradoxerweise "in Sicherheitsfragen gegenüber den europäischen Verbündeten fordernder sein als George W. Bush. Sie werden einen größeren Teil der amerikanischen außen- und sicherheitspolitischen Verbindlichkeiten zu übernehmen haben. Die Europäer müssen sich aber ungeachtet dessen, wer in Amerika regiert, bewusst werden, dass sie ihren Beitrag zur Verteidigung des Westens erhöhen müssen. Das ist die unausweichliche Konsequenz aus der Tatsache, dass Amerika zugunsten Chinas, Russlands und einiger islamischer Staaten an Macht einbüßen wird. Bislang leben die Europäer unter einer sicherheitspolitischen Käseglocke, ohne das Gefühl einer direkten Bedrohung. Deshalb sehen sie nicht die Notwendigkeit, ihre Militärausgaben zu erhöhen oder sich deutlicher militärisch in Krisenregionen zu engagieren, zumal derlei extrem unpopulär ist. Die Europäer müssen aber begreifen, dass die beste Verteidigung der eigenen Sicherheit in einer vorausschauenden Prävention und in einem Eingreifen gegen Bedrohungen besteht, so lange diese noch weit genug von Europa entfernt sind. Für das Überleben der westlichen Demokratien ist ein militärisches, technologisches und ökonomisches Übergewicht gegenüber undemokratischen Staaten unerlässlich."
» zum ganzen Artikel (externer Link, slowakisch)
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Der Kosovo als ethnisches Ghetto?
Der slowakische Jurist und Politologe Daniel Šmihula widerspricht den Argumenten der Kosovo-Albaner, sie hätten im serbischen Staatenverbund nicht genügend Minderheitenrechte. Šmihula warnt vielmehr, mit der Unabhängigkeit drohe die Bildung eines ethnischen Ghettos: "Realisieren wir nicht mit zeitlicher Verzögerung Milosevic' ethnisch reinen Kosovo - diesmal eben keinen serbischen, sondern einen albanischen Kosovo?... Die Slowakei hat 1999 den militärischen Einsatz gegen Jugoslawien als humanitäre Intervention unterstützt, um eine ethnische Säuberung zu verhindern. Es lag nicht in ihrer Absicht, den Separatismus der Kosovaren zu fördern und eine Abtrennung des Kosovo von Serbien auszulösen. Deshalb ist die Slowakei nicht begeistert vom Gedanken der Unabhängigkeit des Kosovo, so wie sie überhaupt einseitigen Schritten skeptisch gegenübersteht."
» zum ganzen Artikel (externer Link, slowakisch)
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