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Miliband, David


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In der europäischen Presseschau wurden bisher 3 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.


Fakt - Polen | 02.11.2009

David Miliband über die Gefahren beim Klimagipfel

Der britische Außenminister David Miliband fordert in einer Kolumne der polnischen Boulevard-Zeitung Fakt, den Klimaschutz ernst zu nehmen und schnell anzugehen, trotz anderer wichtiger Entscheidungen: "Die entwickelte Welt muss ihre Emissionen deutlich reduzieren. Sie muss darüber hinaus den ärmeren Ländern die finanziellen Mittel und die Technologie zusichern, die ihnen das ebenfalls ermöglichen. In einem Monat auf dem UNO-Gipfel in Kopenhagen wird eine Entscheidung gefällt, von der die Zukunft unseres Planeten abhängt. Die Vereinbarung in Kopenhagen ist jedoch gefährdet. Und die größte Gefahr ist, dass dieses Problem erst dann angegangen wird, wenn es zu spät ist. Denn es steht in Konkurrenz zu anderen Entscheidungen, die im Zusammenhang mit dem Wiederaufbau der Wirtschaft, Afghanistan oder dem Stopp der weiteren Verbreitung von Atomwaffen gefällt werden müssen. Deswegen hat die britische Regierung zusammen mit Frankreich, Finnland, Dänemark und Schweden eine diplomatische Offensive begonnen. Wir kämpfen an vier Fronten."

Süddeutsche Zeitung - Deutschland | 18.12.2008

David Miliband über Europas Führungsanspruch beim Klimaschutz

Der britische Außenminister David Miliband fordert die EU in der Tageszeitung Süddeutsche Zeitung auf, ihren Führungsanspruch bei der Lösung des Klimaproblems unter Beweis zu stellen. "Es ist ein Leichtes, zu dem fatalistischen Schluss zu kommen, dass wachsende Verunsicherung - sowohl in unseren natürlichen Lebensbedingungen, als auch in der Wirtschaft - unvermeidlich ist. Aber es gibt ein alternatives Zukunftsmodell. Wenn wir unsere Energieversorgung auf mehrere Quellen verteilen, können wir einen Wettlauf um Ressourcen vermeiden, der uns immer stärker von den Förderländern abhängig machen würde. Wenn wir eine kohlendioxidarme Wirtschaft aufbauen, können wir nicht nur die Emissionen verringern und den Inflationsdruck senken, sondern Arbeitsplätze im Umweltsektor schaffen und nachhaltiges Wachstum erzeugen. ... Die EU wird sich daran messen lassen müssen, ob es ihr gelingt, die für das Jahr 2020 gegebenen Zusagen einzuhalten. Alles andere würde ihren globalen Führungsanspruch untergraben. Wir können uns die Abhängigkeit von kohlenstoffhaltigen Energieträgern unter wirtschaftlichen, ökologischen und geopolitischen Gesichtspunkten nicht länger leisten. Die Finanzkrise ist kein Argument, um den Übergang zur kohlendioxidarmen Energiewirtschaft zu verzögern, sondern ein Grund mehr, ihn voranzutreiben."

El Mundo - Spanien | 08.10.2008

Miliband fordert europäische Energiepolitik

Der britische Außenminister David Miliband fordert in der Tageszeitung El Mundo eine gemeinsame europäische Politik für eine "kohlenstoffarme" Wirtschaft: "In Zeiten einer stagnierenden Wirtschaft wirkt die Idee verlockend, den Wandel hin zu einer 'kohlenstoffarmen' Wirtschaft als zweitrangig zu betrachten. Die Wahrheit aber ist, dass diese Angelegenheit von essentieller Wichtigkeit für das zukünftige Wohlergehen unserer Wirtschaft ist. Angesichts der steigenden Inflation und der erhöhten Öl- und Gaspreise ist es ein Fakt, dass unsere Abhängigkeit von 'kohlenstoffintensiven' Energieformen zu unseren wirtschaftlichen Schwierigkeiten beiträgt. ... Deshalb muss die Europäische Union einen globalen Umschwung hin zu einer 'kohlenstoffarmen' Wirtschaft vollziehen. ... Diese Institution [EU], die in der Zusammenarbeit bei Kohle und Stahl ihre Existenz begründete, um Konflikte und Instabilität in Europa zu vermeiden, muss zu ihren Wurzeln zurückkehren. Heute muss sie all ihre Instrumente dafür einsetzen ..., globale Normen zu schaffen und so zu verhindern, dass der Wettkampf um Energie zu einem Konflikt nicht innerhalb sondern außerhalb ihrer Grenzen führt."

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