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Mixich, Vlad
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In der europäischen Presseschau wurden bisher 2 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.
Ungarn-Rumänen ist Autonomie zu teuer
Der rumänische Kulturminister Kelemen Hunor hat am Dienstag anlässlich des ungarischen Nationalfeiertags erklärt, die Ungarn in Rumänien müssten für ihre Rechte und ihre Autonomie kämpfen. Der Minister ist Vorsitzender der kleinen Koalitionspartei Ungarnverband (UMDR). Aber die Mehrheit der Ungarn in der rumänischen Region Szeklerland wollen gar keine Autonomie, vermutet das Meinungsportal contributors.ro: "Der Grund ist einfach und pragmatisch: die Wirtschaft. In Fällen von territorialer Autonomie in Europa sichern die lokalen Behörden die Bildung, den Gesundheitsbereich, den Verkehr sowie die Sozialversicherung. Manchmal haben sie sogar eine eigene Steuerpolitik. In den meisten Fällen geht es autonomen Regionen wirtschaftlich besser als ihrer Umgebung, denn genau das war der Grund, die Autonomie zu fordern. In Rumänien sind Gebiete wie Harghita und Covasna recht arm, ihr BIP und das Durchschnittsgehalt liegen unter dem Landesdurchschnitt. Zudem erhalten sie aus dem Staatshaushalt genau die Höhe an Zuschüssen, die sie als Gebühren abführen, und stehen damit unter den Regionen Rumäniens besonders gut da. Eine Autonomie würde die gesamte Bevölkerung im Szeklerland in Armut stürzen."
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Die merkwürdige Berühmtheit des Nicolae Ceauşescu
Die Nachricht der Exhumierung der Ceauşescus ging in der vergangenen Woche um die gesamte Welt. Warum das Ereignis international so viel Aufsehen erregt hat, fragt das Nachrichtenportal Hotnews den auf Südosteuropa spezialisierten britischen Historiker Peter Siani-Davies: "Ob es uns gefällt oder nicht, Ceauşescu ist der einzige Rumäne - möglicherweise mit Ausnahme Draculas - den fast die ganze Welt kennt. ... So wie Stalin die Verkörperung des Schreckens des sowjetischen Kommunismus ist, repräsentiert Ceauşescu dieselbe Sache für Osteuropa - deshalb ist er so interessant für die Menschheit. In einer solch komplexen wie instabilen Situation wie dem Fall des Kommunismus in Osteuropa 1989 musste die Welt für sich klar haben, wer die Helden und wer die Bösewichte sind. Auf der einen Seite standen Václav Havel und Lech Wałęsa ..., auf der anderen Seite war Nicolae Ceauşescu, die unverwechselbare Figur in einem Meer von grauen Apparatschiks. Er war der Archetyp des skrupellosen Tyrannen, der in Luxus lebte, während sein Volk hungerte. ... Ceauşescu bleibt bis heute eine faszinierende und berühmte Figur, so wie er es selbst gewollt hätte, nur eben nicht mit diesen negativen Vorzeichen."
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