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Moise, Guran


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In der europäischen Presseschau wurden bisher 2 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.


Biziday - Rumänien | 27.03.2012

Rumäniens Weinhersteller vernichten sich selbst

Die traditionsreiche rumänische Weinkellerei Murfatlar hat Insolvenz angemeldet. Sie hat auf die falsche Marketing-Strategie gesetzt, meint Guran Moise im Wirtschaftsblog Biziday: "Warum hat die Firma Insolvenz angemeldet? Weil sie mit den Einnahmen nicht mehr ihre Schulden decken konnte. ... Die Firma wuchs schneller als erlaubt und hatte im vergangenen Jahrzehnt wohl eine der aggressivsten Marketing-Strategien unter den rumänischen Weinproduzenten. ... Die Mehrheit des rumänischen Weins wird zu extrem niedrigen Preisen von ein bis zwei Euro pro Liter exportiert. Das ist einfach unrentabel und die Kellereien setzen ihr Werbebudget nicht dazu ein, im Ausland bekannter zu werden. Sie vergeuden es, um sich gegenseitig auf dem heimischen Markt zu vernichten, der ohnehin viel zu klein ist für die gesamte rumänische Weinproduktion. Die Insolvenz des Herstellers Murfatlar, der am stärksten auf diese Strategie gesetzt hat, ist ein klares Signal für die anderen."

Biziday - Rumänien | 07.02.2012

Opposition will dummerweise Neuwahlen

Nach dem Rücktritt von Premier Emil Boc ist die Regierungsbildung unter dem am Montag nominierten Premier Mihai Răzvan Ungureanu bereits im Gange. Sein Kabinett muss vom Parlament bestätigt werden, doch die Opposition verlangt Neuwahlen, ungeachtet der bereits für Herbst geplanten regulären Parlamentswahlen. Die Opposition nimmt den Mund etwas zu voll, meint der Journalist Moise Guran auf dem Blogportal BiziDay: "Sie wollen die Ernennung eines neuen Kabinetts ablehnen und vergessen dabei, dass die Rumänen nicht unbedingt die derzeitigen Oppositionsparteien an die Macht bringen wollen, sondern jemanden suchen, der das Land anführt. Ponta und Antonescu [die beiden Chefs der wichtigsten Oppositionsparteien PSD und PNL] riskieren hier etwas. Gerade ihnen wird man die politische Instabilität vorwerfen, die sich bereits bemerkbar macht. Vermutlich wird der erste nominierte Premier [Mihai Răzvan Ungureanu] bei der Parlamentsabstimmung durchfallen. Und bei der zweiten Nominierung, wenn die Oppositionsführer das Gefühl haben kurz vor ihren gewünschten Neuwahlen zu stehen, werden sie eine schwere politische Schlappe erleiden [da sie nicht die Mehrheit haben]. Denn man kann auf der Welle der Unzufriedenheit zwar reiten, aber auch in ihr ertrinken."

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