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Mougeotte, Etienne
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In der europäischen Presseschau wurden bisher 3 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.
Sarkozys Analyse ist hart, aber richtig
Die Stellungnahme zur Krise von Präsident Sarkozy in Toulon findet die konservative Tageszeitung Le Figaro hervorragend, denn endlich sagt jemand dem Volk die Wahrheit: "Man kann Nicolas Sarkozy alles mögliche vorwerfen, aber er hat dem Volk bei seiner Rede in Toulon die Wahrheit gesagt. Ob es nun um die Schulden erzeugenden Mechanismen des Finanzkapitalismus geht, um die Umwandlung privater Schulden in Staatsschulden, um die Finanzierung unseres Sozialsystems auf Pump oder um die zwei kapitalen Fehler der Franzosen, nämlich das Renteneintrittsalter auf 60 Jahre festzusetzen und die Arbeitszeit auf 35 Wochenstunden zu reduzieren. Sarkozy analysiert die gesamte Situation mit Scharfblick. Das Ergebnis macht Angst, ist aber unanfechtbar. Ja, Frankreich und die meisten anderen Länder der Euro-Zone sind so verschuldet, dass es nicht länger tragbar ist. Wir müssen unser Verhalten radikal ändern und in eine 'Epoche der Entschuldung' eintreten, wie der Staatschef sagt."
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Sarkozys kühne Initiative
Die konservative Tageszeitung Le Figaro lobt die von Nicolas Sarkozy in Versailles angekündigten Reformen: "Nichts wird mehr so sein wie zuvor. Mit einem einzigen Satz hat sich der Präsident in Versailles eine Frist gesetzt. Mit einer unbestreitbaren Weitsicht hat er die neue Welt beschrieben, die aus einem ebenso barbarischen wie noch nie da gewesenen wirtschaftlichen, ökologischen und sozialen Tsunami hervorgehen wird. Sarkozys Vision dieser neuen Welt beruht auf einer mutigen Wette: nämlich auf Investitionen und einer für den Staatschef neuen Methode: Einigkeit. Priorität für die Bildung, Kontrolle der Gesundheitsausgaben, Rentenreform, eine CO2-Steuer, Verteilung der Profite, Reindustrialisierung und eine Reform der Gebietskörperschaften. Der immense Katalog von Reformen, die mit einem Paukenschlag durchgesetzt werden müssen, summiert sich zu einer kühnen Initiative."
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Sarkozy auf der Weltbühne gefragt
Die Tageszeitung Le Figaro lobt das Auftreten des französischen Staatsoberhaupts Nicolas Sarkozy als Vertreter der europäischen Ratspräsidentschaft bei seinem USA-Besuch: "Der Wille Sarkozys, den Kapitalismus des 21. Jahrhunderts durch die Definition einer neuen Ethik, die Aufgabe zerstörerischer Praktiken, die Annahme neuer Regeln und die Wiederherstellung der Verantwortung neu zu begründen, war nicht so leicht durchzusetzen. Die USA haben noch immer nicht verstanden, warum ihnen das Dach der Wall Street auf den Kopf gefallen ist. ... Dieser erste von Nicolas Sarkozy erzielte europäische Sieg schließt das Kapitel der Krise nicht. Jetzt muss sich der Staatschef mit seinen europäischen Partnern auseinander setzen: er muss sich die Unterstützung der mächtigsten Staaten Großbritannien und Deutschland sichern und sich gleichzeitig um den seelischen Zustand der kleinen Staaten kümmern, vor allem derjenigen des früheren Ostblocks ... , die sich immer davor fürchten, von den Verhandlungen der Großen ausgeschlossen zu bleiben."
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