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Munteanu, Bogdan
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In der europäischen Presseschau wurden bisher 4 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.
Hacker-Angriffe wegen Wikileaks-Affäre zynisch
Die Webseiten mehrerer Kreditunternehmen sind am Mittwoch von Hackern zwischenzeitlich lahmgelegt worden, weil die Unternehmen die Finanzkanäle der Enthüllungsplattform Wikileaks gesperrt hatten. Die Tageszeitung Gândul findet die Aktion äußerst bedenklich: "Die 'Hacker' sind gefährlicher als Julian Assange, denn er hat nur diplomatische Geheimnisse öffentlich gemacht, aber niemanden 'angegriffen', was jetzt den lahmgelegten Webseiten widerfahren ist. Der Argwohn gegen diese Hacker reicht, um einen 'globalen Anti-Terrorkrieg' im Internet vom Zaun zu brechen. Die heuchlerischen Verteidiger von Wikileaks, die vorgeben, die Vorreiter eines Kriegs von 'Bürgern gegen Regierende' zu sein, haben jedoch keine Regierung angegriffen, sondern 'Kollateralschäden' produziert. ... Die Unternehmen, die auf Druck von Washington die Beziehungen zu Wikileaks eingestellt haben, können des 'Einknickens' beschuldigt werden, doch was sie machen, kann nicht als schwerwiegender eingestuft werden als die 'Revolution' von Assange, die die Welt 'zum Guten' wenden will. Um jeden Preis - wie Lenin, Che Guevara, Napoléon Bonaparte und all die anderen zynischen 'Helden'."
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Moldaus Demokraten assistieren Kommunisten
Der Interimspräsident der Republik Moldau Mihai Ghimpu hat am Dienstag den neuen Grenzvertrag mit Rumänien für verfassungswidrig erklärt, weil der Vertrag nicht zwischen zwei gleichrangigen Amtskollegen zustande gekommen sei. Mit solchen Anwürfen läuft das regierende Parteienbündnis AIE Gefahr, seine gute Ausgangslage vor den Parlamentswahlen zu verspielen, meint die Tageszeitung Gândul: "Jede Freundschaftsgeste Rumäniens kurz vor den dritten Parlamentswahlen innerhalb der vergangenen zwei Jahre in Moldau könnte den 'Demokraten' der Allianz für europäische Integration (AIE) Stimmen bringen. ... Doch anstatt den diplomatischen Erfolg zu nutzen, um damit der [kommunistischen Partei] PCRM möglichst viele Stimmen abzuluchsen, haben die vier Parteien der AIE damit begonnen, Premier Vlad Filat vorzuwerfen, den Vertrag auf 'undemokratische' Weise unterzeichnet zu haben. Er habe niemanden informiert, nicht einmal den Interimspräsidenten. ... Auf den letzten hundert Metern im Wahlkampf wetzen die 'Alliierten' die Messer, um sie gegeneinander einzusetzen, statt gegen die Kommunisten."
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Neuer Grenzvertrag stärkt Moldaus Regierung
Rumänien und die Republik Moldau haben am Montag einen Grenzvertrag unterzeichnet. Die EU hatte sich den Vertrag gewünscht, um Gerüchte über ein Zusammengehen der Nachbarstaaten zu beenden. Die Tageszeitung Gândul sieht nun Moldaus Regierung im Aufwind: "Dieses Dokument eröffnet die Chance, dass jegliche Probleme an der Grenze, die bis Anfang des Jahres noch durch einen Stacheldrahtzaun geprägt war, mit Überlegung gelöst werden können. ... Kurzfristig könnte der Grenzvertrag ein Adrenalinstoß für die in Chişinău regierende Allianz für europäische Integration (AIE) sein, die unfähig ist, die Kommunisten von [Ex-Präsident] Woronin von der politischen Bühne zu vertreiben. Der Vertrag ist ein gutes Mittel, die Chancen der AIE bei den Parlamentswahlen am 28. November zu verbessern, doch ist er keine Garantie dafür, dass die vier Parteien [der regierenden Allianz] dem Land etwas anderes bringen können als die Verlängerung der politischen Pattsituation."
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Menschenrechte Fehlanzeige
Die Roma-Politik des französischen Präsidenten Nicolas Sarkozy wird sogar von China kritisiert, aber aus unlauteren Beweggründen, meint die Tageszeitung Gândul. Aber auch innerhalb der EU herrsche keine Einigkeit: "Die schärfste Kritik an der französischen Republik kommt von der chinesischen Presse. Nicht, weil sie sich um die Zigeuner sorgt, aber jetzt kann China den 'Unterschied zwischen Diskurs und Aktion im Bereich der Menschenrechte in den westlichen Ländern' bloßstellen. ... Einige verlangen eine 'europäische Strategie' für diese bestimmte ethnische Gruppe. Eine solche Strategie ließe sich schwierig umreißen, zumal die EU nicht einmal genug Unterstützung für eine [gemeinsame] Energiestrategie oder Außenpolitik gefunden hat."
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