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Nánási, Tamás


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In der europäischen Presseschau wurden bisher 5 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.


Magyar Nemzet - Ungarn | 16.05.2013

Ungarisches Wirtschaftsmodell doch erfolgreich

Ungarns Wirtschaft ist im Vergleich zum vierten Quartal 2012 um 0,7 Prozent gewachsen, die Inflation befindet sich auf einem historischen Tiefstand. Die Konjunkturdaten gaben der ungarischen Währung am Mittwoch Auftrieb. Für die rechtskonservative Tageszeitung Magyar Nemzet ist das ein Beweis, dass die viel gescholtene "unorthodoxe Wirtschaftspolitik" der Regierung endlich Früchte trägt: "Vielleicht sollten wir es noch nicht voreilig ausposaunen, aber immer mehr deutet darauf hin, dass die unorthodoxe ungarische Wirtschaftspolitik den Erfolgsweg eingeschlagen hat. ... Fakt ist, dass die gegenwärtige Inflation in Höhe von 1,7 Prozent unter den marktwirtschaftlichen Bedingungen der vergangenen zwei Dekaden beispiellos ist. ... Auch ist der Wirtschaftsaufschwung des Landes eine echte Überraschung. Während im ersten Quartal 2013 die Euro-Zone ein Schrumpfen des Bruttoinlandprodukts (BIP) von 0,2 Prozent und die EU-27 einen BIP-Rückgang von 0,1 Prozent verzeichneten, wuchs die ungarische Wirtschaft um satte 0,7 Prozent."

Magyar Nemzet - Ungarn | 22.11.2012

Arme Länder werden das Nachsehen haben

Die Vorstöße mehrerer Mitgliedstaaten für eine Kürzung des EU-Haushalts für 2014 bis 2020 geben aus Sicht der konservativen Tageszeitung Magyar Nemzet Grund zur Sorge, dass das Budget zu Lasten der Nettoempfänger in der Union, zumal Ungarn, ausfallen wird: "Der heute beginnende EU-Gipfel wird von der Krise der Euro-Zone überschattet. ... Jene Mitgliedsländer, die mehr in die Brüsseler Kasse einzahlen als sie herausbekommen, wollen ihre Beiträge kürzen. Das Volumen des EU-Haushalts wird also voraussichtlich schrumpfen, was aus Sicht der Nettozahler verständlich ist. Dass die Budgetkürzungen aber zu Lasten der armen Länder und zum Vorteil der reichen Staaten geschehen werden, ist gelinde gesagt skandalös und unannehmbar. Die größte Ohrfeige wartet natürlich auf den ungarischen Premier [Orbán] - worüber wir uns gar nicht mehr wundern sollten. Aus rätselhaften Gründen ist Ungarn das Mitgliedsland, dem der Brüsseler Apparat die meisten Gelder entziehen will."

Magyar Nemzet - Ungarn | 07.09.2012

IWF fordert zu hohen Preis von Ungarn

In den ungarischen Medien kursiert seit Donnerstag eine Liste, auf der angeblich drastische Forderungen des Internationalen Währungsfonds (IWF) als Voraussetzungen für eine Kreditvergabe an Ungarn aufgelistet sind. Der IWF verlangt einen viel zu hohen Preis für seine Finanzhilfe, kritisiert die konservative Tageszeitung Magyar Nemzet: "Wenn von uns tatsächlich gefordert wird, die Renten zu senken, die Familienbeihilfe zu kürzen und die Einkommensteuer zu erhöhen, wenn von uns tatsächlich verlangt wird, die Bankensteuer zu streichen und die Banken mit staatlichen Kapitalzuschüssen zu unterstützen, wenn also die Menschen mehr Opfer bringen müssen als das Kapital, dann ist das für uns unannehmbar. Dann wird es kein neues Kreditabkommen zwischen IWF, Europäischer Union und Ungarn geben. ... Die Regierung wird freiwillig sicher keinem Wirtschaftsprogramm zustimmen, mit dem sie die Wahlen 2014 verlieren wird."

Magyar Nemzet - Ungarn | 16.06.2011

Athens Ende ist besiegelt

Die EU zögert den Bankrott Griechenlands nur unnötig heraus, meint die konservative Tageszeitung Magyar Nemzet: "Das Schicksal der Griechen werden wir uns noch lange Zeit in Erinnerung rufen können als Beispiel dafür, was Hilfe wert ist, die Geld auf eine Weise gibt, dass das Opfer daran erstickt und zugleich ausgenommen wird. ... Es sieht ganz danach aus, dass jede Option, auch jene der Finanzhilfe, in die sichere Pleite führt. ... Offenbar wird heute im Westen nur noch auf Zeit gespielt mit dem Ziel, den Todeskampf Griechenlands zu verlängern. Solange eben, bis Athen am Ende aus dem 'Paradies' vertrieben wird, sprich den Griechen die Gemeinschaftswährung weggenommen wird. Vielleicht würden die Griechen damit sogar besser fahren."

Magyar Nemzet - Ungarn | 29.10.2008

IWF wird Ungarn regieren

Die konservative Zeitung Magyar Nemzet fürchtet, dass der IWF künftig die Regierungsgeschäfte in Ungarn übernehmen wird. "Die Geschicke des Landes lenkt fortan der Internationale Währungsfonds. Die Regierung [von Premierminister Ferenc] Gyurcsány wird mithin als Marionettenregierung weiter regieren. ... Unser wahrer Ministerpräsident wird künftig Dominique Strauss-Kahn heißen, der jüngst beinahe wegen einer amourösen Affäre als IWF-Chef abgelöst wurde. Die Affäre könnte uns aber sogar zum Vorteil gereichen, hat doch der IWF-Präsident über seine ungarisch-stämmige Geliebte sicher einiges über unser Land erfahren. ... [Dennoch werden] unsere schlimmsten Alpträume ... nun Wirklichkeit. Die wirtschaftliche Unabhängigkeit – wie es Oppositionschef Viktor Orbán unlängst formulierte – haben wir jedenfalls verloren. Und wenn wir in Zukunft zu hören bekommen, dass wir wegen der IWF-Hilfe immer neue Sparmaßnahmen verwirklichen müssen, denken wir doch an das historische Kuriosum, dass Ungarn innerhalb der EU die einzige Kolonie des Internationalen Währungsfonds ist."

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