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Niggemeier, Stefan


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In der europäischen Presseschau wurden bisher 2 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.


Blog Stefan Niggemeier - Deutschland | 29.11.2011

Deutsches Boulevardblatt hetzt gegen Griechen

Der Verein Europa-Union hat am Samstag der deutschen Boulevardzeitung Bild die Europäische Distel verliehen wegen ihrer negativen Berichterstattung über Griechenland, die Stefan Niggemeier in seinem Blog sogar für Volksverhetzung hält: "'Bild' arbeitet seit Monaten systematisch daran, dass niemand an griechische Menschen denken soll, ohne das Wort Pleite mitzudenken. ... 'Bild' macht systematisch nicht nur einen Staat, sondern alle seine Angehörigen verächtlich. Es ist eine Form von Volksverhetzung. ... Das Ressentiment oder wenigstens der Reflex war sicher schon da. 'Bild' hat es nur gehegt, gepflegt und verschärft, um davon zu profitieren. Je mehr 'Bild' hetzte, umso größer wurde das Ressentiment, und je größer das Ressentiment, umso mehr wurde 'Bild' scheinbar zur Stimme des Volkes. Man denke sich die Argumentation, dass die Hetze nicht so schlimm sei, weil die kritische Stimmung im Volk doch eh schon vorhanden war, übertragen in die zwanziger und dreißiger Jahre des vergangenen Jahrhunderts. Die Juden-kritische Stimmung war schon da."

Blog Stefan Niggemeier - Deutschland | 15.02.2010

Papierjournalisten verkennen Internet

Stefan Niggemeier wundert sich in seinem Blog über die Internetfeindlichkeit vieler 'Papierjournalisten': "Die Online-Welten werden ... als Heimat für Betrüger und Perverse denunziert. ... Es mag sein, dass in Zukunft weniger Journalisten gebraucht werden. Jedenfalls nicht die Heerscharen, deren Arbeit vor allem daraus besteht, Agenturmeldungen ins eigene Redaktionssystem zu pflegen und das noch einmal aufzuschreiben, was überall anders schon steht. ... Die publizistische Chance und die ökonomische Pflicht wird für die meisten professionellen Medien darin bestehen, eigene Inhalte zu recherchieren und zu produzieren, sich zu spezialisieren und im Dialog mit den Lesern eine eigene Kompetenz aufzubauen und zu pflegen. ... An der Notwendigkeit von Journalismus hat sich nichts geändert. Geändert hat sich nur, dass er nicht mehr in einer Welt des Informationsmangels, sondern des Informationsüberflusses stattfindet."

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