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Obama, Barack
Seit 2009 Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika (USA).
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In der europäischen Presseschau wurden bisher 3 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.
Obama sieht in Europa treuen Bündnispartner
Anlässlich seiner Teilnahme am Nato-Gipfel in Lissabon wendet sich US-Präsident Barack Obama mit einem Gastkommentar an die Europäer. Die USA und Europa sind einander die wichtigsten Bündnispartner, bekräftigt er in der linksliberalen Tageszeitung El País: "Als Allianz der demokratischen Nationen garantiert die Nato unsere kollektive Sicherheit und trägt zur Stärkung der jungen Demokratien bei. Europa und die Vereinigten Staaten kooperieren dabei, die Ausweitung der Atomwaffen zu verhindern, den Frieden im Nahen Osten zu fördern und sich dem Klimawandel entgegenzustellen. ... In anderen Worten ist Europa für die USA der Bündnispartner, der ihnen am nächsten steht, und umgekehrt. Keiner der beiden kann die Herausforderungen unserer Zeit meistern, ohne auf den anderen zu zählen. Daher bieten Gipfel wie dieser die Gelegenheit, unsere Zusammenarbeit weiter auszubauen und zu garantieren, dass die Nato - die erfolgreichste Allianz der Menschheitsgeschichte - weiterhin so bedeutsam ist, wie im vergangenen Jahrhundert."
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Barack Obama über die große Chance einer neuen Zusammenarbeit
US-Präsident Barack Obama wendet sich in mehreren europäischen Tageszeitungen an die Bevölkerung Europas. In Bezug auf den bevorstehenden G20-Gipfel fordert er die Staaten zu einer neuen Art der Zusammenarbeit auf. In Spanien zitiert El País die Botschaft: "Ich weiß, dass die Vereinigten Staaten einen Teil der Verantwortung für das Chaos tragen, in dem wir uns befinden. Aber ich weiß auch, dass wir nicht zwischen einem chaotischen und schonungslosen Kapitalismus auf der einen Seite und einer von der Regierung gesteuerten und repressiven Wirtschaft auf der anderen Seite wählen müssen. Das wäre die falsche Alternative, die weder der Bevölkerung noch sonst jemandem hilft. Dieses G20-Gipfeltreffen gibt uns die Gelegenheit für eine neue Art der Zusammenarbeit in der Weltwirtschaft. Jetzt ist es Zeit, gemeinsam daran zu arbeiten, ein zukunftsfähiges Wachstum wiederzuerlangen, das nur auf freien und stabilen Märkten entstehen kann, welche die Innovationen zu nutzen wissen, den Unternehmergeist fördern und Chancen bieten. Alle Nationen der Welt haben miteinander verwobene Interessen. Die Vereinigten Staaten sind bereit, sich an einer weltweiten Kraftanstrengung zur Schaffung neuer Arbeitsplätze und eines nachhaltigen Wachstums zu beteiligen. Gemeinsam können wir aus der Krise Lehren ziehen und einen für das 21. Jahrhundert dauerhaften und sicheren Wohlstand erarbeiten."
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Den Irak-Krieg beenden
Der US-Präsidentschaftskandidat Barack Obama legt in der Tageszeitung International Herald Tribune seine Pläne für das militärische Engagement der USA im Irak dar: "Der Ruf des [irakischen] Premierministers Nuri Kamal al-Maliki nach einem Zeitplan für einen Rückzug amerikanischer Truppen aus dem Irak stellt eine enorme Chance dar. Die Vereinigten Staaten sollten diesen Moment ergreifen, um den schrittweisen Truppenabzug zu beginnen, den ich lange verfechtet habe. ... Nur indem wir unsere Truppen abziehen, können wir die Iraker dazu bringen, zu einer umfassenden politischen Lösung zu gelangen und einen erfolgreichen Übergang zu bewerkstelligen, damit die Iraker die Verantwortung für die Sicherheit und die Stabilität ihres Landes übernehmen. ... Aus diesem Grund würde ich an meinem ersten Tag im Amt dem Militär eine neue Mission geben: Beendet diesen Krieg. ... Die Beendigung dieses Krieges ist entscheidend für das Erreichen unserer anderen strategischen Ziele, beginnend in Afghanistan und Pakistan, wo die Taliban wieder erstarken und Al-Qaida einen sicheren Hafen hat."
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