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O'Brien, Dan
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In der europäischen Presseschau wurden bisher 3 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.
Gemeinsame Währung bleibt in Gefahr
Während über die Lösung der Finanzkrise unter Experten Uneinigkeit herrscht, ist die Gefahr für den Euro allen klar, meint die liberale Tageszeitung The Irish Times: "Laut Angaben der Europäischen Zentralbank hatten die Banken in der Eurozone im Zeitraum vom Beginn der Krise 2008 bis Mitte 2010 Verluste von 515 Milliarden Euro. Diese Verluste haben ein Loch in das Fundament des europäischen Finanzsystems gesprengt. ... Nachdem zwei der 16 Euroländer finanziell unterstützt werden mussten, um sie vor der Zahlungsunfähigkeit zu bewahren, ist klar, dass es nicht genug ist die Schwachen zu retten, jetzt, da die Währung einer ansteckenden Krankheit anheim zu fallen droht."
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Laxe Fiskalpolitik in Irland
Dan O'Brien vom Wirtschaftsforschungsinstitut Economist Intelligence Unit schreibt in der Tageszeitung The Irish Times, dass die irische Regierung die EU-Vorschriften zur Haushaltsdiziplin mißachtet habe: "Die Beurteilung der [EU] Kommission der Regierungsfinanzen in ihrem Report von 2007 'Die öffentlichen Finanzen in der EWU' platzierte Irland als letztes der 18 untersuchten Länder. Noch schlimmer: Sie fand keine einzige Maßnahme, die die öffentlichen Finanzen im Fall eines ökonomischen Schocks beschützen würde (und dies trotz der Warnlichter, die wegen des Immobilienmarkts seit mindestens 2005 aufleuchteten). Den anderen Euro-Staaten wird dies nicht gefallen. Alle Regierungen haben politischen Schmerz erduldet bei ihren Anstrengungen, die Regeln zu respektieren. ... Die Erwartung sollte sein, dass sie [die anderen EU-Partner] fordern werden, dass die Regierung wirkliche Anstrengungen unternimmt, um wieder Ordnung in die öffentlichen Finanzen zu bringen. Das sollte begrüßt werden."
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Das angebliche Demokratiedefizit der EU
Der Journalist Dan O'Brien verteidigt in der Tageszeitung The Irish Times die demokratischen Strukturen der EU: "Obwohl die EU viele Fehler hat, ist ein Demokratiedefizit nicht unter ihnen. Der Beweis ist leicht anzutreten. Wenn Sie wirklich unter einem demokratischen Defizit leiden, sei es im heutigen Russland, dem Nordirland der Vergangenheit oder anderen zahllosen Beispielen, brauchen Sie kein Politologe oder Jurist zu sein, um es zu erkennen. Ihre Rechte werden mit Füßen getreten und wehe Ihnen, wenn Sie etwas dagegen tun wollen. Das ist offensichtlich nicht der Fall im heutigen Europa. Während eines halben Jahrhunderts europäischer Integration kann man kein Land oder keine Bevölkerungsgruppe finden, die solch ein Schicksal erlitten hätte, selbst nicht unter den kleinsten und schwächsten Ländern, Irland eingeschlossen. Und es ist nicht bloßer Zufall, dass die EU so funktioniert. Der Grund ist einfach: viel gegenseitige Kontrolle. Das wichtigste ist die einem Habicht ähnelnde Art, in der die 27 Mitglieder sich um ihr eigenes Interesse kümmern und die Aktionen der anderen 26 überwachen. ... Die dringendste Aufgabe der EU ist nicht, sich um ein illusionäres demokratisches Defizit zu kümmern, sondern ihr gähnendes Legitimationsdefizit zu schließen, wegen dem Wähler gewillt sind, wilde und oft grundlose Anschuldigungen zu glauben. Das ist nicht leicht, wie die kürzlichen Referenda in Irland, Frankreich und den Niederlanden gezeigt haben. Wenn dem nicht wirksamer begegnet wird, könnte die langfristige Zukunft der Union gefährdet werden."
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