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Olejnik, Monika
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In der europäischen Presseschau wurden bisher 2 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.
Anti-Preis für Journalisten ungerecht
Wojciech Cieśla, Redakteur der Tageszeitung Dziennik Gazeta Prawna, hat vom polnischen Journalistenverband einen Anti-Preis für ein fehlerhaft recherchiertes Interview erhalten. Es war Bestandteil eines Beitrages über einen Politiker, dem Cieśla vorwarf, er verfüge über illegale Darlehen in Steuerparadiesen. Die angesehene Fernsehjournalistin Monika Olejnik kritisiert in einer Kolumne der Tageszeitung Dziennik Gazeta Prawna diese Verleihung: "Ich verstehe diese Entscheidung des polnischen Journalistenverbands nicht. Sie hat einem Journalisten, der in die Irre geführt worden ist und später dafür um Entschuldigung gebeten hat, einen Anti-Preis zuerkannt, der Personen verliehen wird, die gegen die Berufsethik verstoßen. Denn manchmal gibt es halt Situationen, die sehr merkwürdig sind und die man nicht vorhersehen kann. Wenn sich dann darauf das journalistische Material stützt, dann hat der Journalist keine andere Wahl und muss um Entschuldigung bitten."
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Neues polnisch-amerikanisches Verhältnis
Die Publizistin Monika Olejnik reflektiert vor dem Hintergrund der Verhandlungen über den geplanten US-Raketenschild das neue polnisch-amerikanische Verhältnis. "Amerika ist für uns kein gelobtes Land mehr, und der Dollar kein Gott. Wir sind in der EU und sie gibt uns die Kraft, die wir noch vor zehn Jahren nicht hatten. Unsere Kraft ist heute Europa, und Amerika sollte endlich begreifen, dass wir aus diesem Grund Respekt verdienen. Polen ist heute ein Wortführer unter den osteuropäischen Ländern, wir geben die Richtung vor. Der polnische Präsident kämpfte für die Erweiterung der Union nach Osten. Die Amerikaner scheinen nicht bemerkt zu haben, dass sich die Situation in den letzten Jahren sehr verändert hat. [Der US-Präsidentschaftskandidat] Barack Obama zählt in Europa immer noch Großbritannien, Frankreich und Deutschland zu seinen wichtigsten Verbündeten, und vergisst dabei Polen. Früher hätte das für uns ein Drama sein können, heute wird es eher als Lapsus gesehen, denn Polen hat keine Komplexe mehr: Wir wissen wer wir sind, was wir erreicht haben, was für eine Geschichte wir haben. ... Es ist die Zeit gekommen, dass den Amerikanern klar werden sollte, dass sie in den polnischen Herzen nicht mehr die Hauptrolle spielen."
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