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Pam, Max


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In der europäischen Presseschau wurden bisher 3 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.


De Volkskrant - Niederlande | 20.04.2012

Juan Carlos lebt in der Vergangenheit

Spaniens König Juan Carlos hat sich für seine Teilnahme an einer Elefantenjagd in Botswana entschuldigt. Der abgeschossene Elefant symbolisiert den anachronistischen Charakter der letzten europäischen Monarchien, meint die linksliberale Tageszeitung De Volkskrant. "Einst demonstrierten die Fürsten ihre unbegrenzte Macht durch Unterwerfung. Nicht umsonst ließen römische Kaiser die Unterwerfung von Völkern einhergehen mit der Präsentation wilder Tiere. Aber Löwen, Bären und Tiger werden nicht länger gefürchtet. ... Ihre Unterwerfung wurde schon vor langer Zeit abgeschlossen. Das ist allgemein bekannt, nur noch nicht in die Paläste und Jagdhäuser vorgedrungen. ... Doch es gibt Hoffnung. Der 13-jährige Enkel des spanischen Königs wurde auch verletzt. Er schoss nicht auf einen Elefanten, sondern in seinen eigenen Fuß. Das nennen wir Fortschritt."

De Volkskrant - Niederlande | 03.06.2010

Populist Wilders wird politisch abhängig

Laut Umfragen ist die Popularität des niederländischen Rechtspopulisten Geert Wilders gesunken. Wilders' politische Rolle nach den Parlamentswahlen am 9. Juni ist von dem rechtsliberalen Favoriten Mark Rutte abhängig, schreibt der Kolumnist Max Pam in der linksliberalen Tageszeitung De Volkskrant: "Du kannst ständig auf die Titelseiten aller Zeitungen kommen. Du kannst weiter über das marokkanische Pack meckern, aber die Uhr tickt unaufhörlich weiter, und es kommt der Moment, an dem du einsiehst, was für ein einsamer Clown du geworden bist. Der Moment ist nun gekommen. ... Wilders erkennt die Gefahr, dass der Wähler irgendwann genug von ihm hat. Daher will er nun mitregieren. Um weiter bestehen zu können, muss er sogar mitregieren. Eine ewige Oppositionspartei ist zum Untergang verdammt. ... Das ist auch Filip Dewinter mit seinem [rechtsextremen] flämischen Block in Belgien so ergangen. Die Frage ist, ob die Wähler Wilders die Regierungsverantwortung gönnen. Das politische Schicksal von Geert Wilders liegt in den Händen von Mark Rutte."

De Volkskrant - Niederlande | 11.06.2009

Christliche Schulen dürfen schwule Lehrer entlassen

Streng calvinistische Schulen dürfen nach einem neuen Gutachten der höchsten Richter der Niederlande, dem so genannten Staatsrat, homosexuelle Lehrer entlassen. Das Gutachten löste eine Debatte über die Stellung der christlichen Schulen aus, die laut Verfassung den öffentlichen Schulen gleichgestellt sind und staatlich finanziert werden. Max Pam fordert in der linksliberalen Tageszeitung De Volkskrant Konsequenzen: "Wer das Recht haben will, andere zu diskriminieren, muss nicht klagen, wenn er oder sie selbst auch diskriminiert wird. Der Historiker Jonathan Israel hat auf das Phänomen hingewiesen, dass Religionen erst dann tolerant werden, wenn ihre Anhänger Verfolgung am eigenen Leibe erlebt haben. Nun geht Verfolgung sehr weit, aber die ungleiche Behandlung von streng-christlichen Schulen scheint mir ein passendes Mittel zu sein. Lasst die Schulen doch ruhig ihre homosexuellen Lehrer diskriminieren, aber dann bitte bezahlt aus der eigenen Tasche der frommen Herren. Kein Gemeinschaftsgeld mehr für Schulen, die ihren Mathelehrer entlassen, weil er zu Hause mit seinem allerliebsten Freund unter der Decke liegt."

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