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Papp, László Tamás
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In der europäischen Presseschau wurden bisher 2 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.
Die Gay Pride-Parade und ihre Gegner
Das Nachrichtenportal Hírszerző kommentiert den Großeinsatz der Polizei bei der Gay Pride-Parade am vergangenen Wochenende in Budapest: "Die rechtsradikalen Schlägertrupps konnten ihre Gewalttaten aus dem Vorjahr nicht wiederholen. Dennoch haben sie Grund dazu, sich als Sieger zu feiern. Zum Beispiel deshalb, weil das Großaufgebot der Polizei gerade auf die friedlichen Demonstranten, die Homosexuellen, ein schlechtes Licht wirft. ... Denn wenn ich nur mit massiver Übermacht und technischer Überlegenheit den anderen zu besiegen imstande bin, dann ist dies ein psychologischer Erfolg für ihn. Er kann sich als David fühlen, der nicht bloß von einem, sondern von einer Brigade Goliaths in die Schranken gewiesen wurde. ... Aus welchen Gründen noch konnte das von der Polizei zerschlagene rechtsradikale Gesindel Erfolg verspüren? Wegen jenes Diskurses in den rechtskonservativen Medien, dessen Wortführer zwar keinen Raufhandel treiben, die Rabauken aber ... rechtfertigen."
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Europawahlen: Etablierte Parteien sorgen für Erfolg der ungarischen Rechtsradikalen
Die ungarische rechtsradikale Partei Jobbik hat bei den Europawahlen knapp 15 Prozent der Stimmen und somit drei Mandate im EU-Parlament erhalten. Das Nachrichtenportal Hírszerző gibt den etablierten Parteien eine Mitschuld: "Zwanzig Jahre lang haben die etablierten Zentrumsparteien als Wunderwaffe die faschistische Karte ausgespielt und damit übertüncht, dass sie eigentlich nichts Substanzielles zu sagen haben. Die Strategie, die dahinter stand: die Massen durch emotionale Erpressung zu mobilisieren. ... Die Zentrumsparteien dachten sich zudem, dass es angesichts der Nazi-Gefahr gleichsam ein Kavaliersdelikt sei, an der Macht korrupt, reformfaul und inkonsequent zu sein. Sie haben die Wähler so oft für dumm verkauft und unbedeutende Randfiguren zu unheilvollen Dämonen hoch stilisiert, dass am Ende, als die Rechte tatsächlich im Vormarsch war, den düsteren Visionen niemand mehr Glauben schenkte. ... Der Triumph von Jobbik ist ein Menetekel für die Hüter der Demokratie."
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