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Parafianowicz, Zbigniew


In der europäischen Presseschau wurden bisher 3 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.


Dziennik Gazeta Prawna - Polen | 14.07.2011

Russland drängt auf Europas Energiemarkt

Der russische Konzern Gazprom verhandelt derzeit über eine Beteiligung am deutschen Energieversorger RWE. Russland möchte nach Ansicht der konservativen Tageszeitung Dziennik Gazeta Prawna durch Unternehmens-Beteiligungen den westeuropäischen Markt kontrollieren: "Die Manager von Gazprom wollen mit dem Zukauf von RWE-Anteilen zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen: Sie wollen das dritte EU-Energiepaket aushöhlen, das die Liberalisierung des Marktes vorsieht. Und sie wollen sich am Pipeline-Projekt Nabucco beteiligen, das ursprünglich Europa vom Gas aus Russland unabhängig machen sollte. Man kann sich nur schwer vorstellen, dass RWE mit den Russen als Hauptanteilseigner dieses Projekt, das für Moskau eine Konkurrenz darstellt, weiterhin verfolgt. Die Beteiligung an den Eigentumsstrukturen von RWE gehört zum klassischen geostrategischen Spiel der Russen."

Dziennik Gazeta Prawna - Polen | 29.03.2010

Ukraines Vize-Premier kämpft gegen Staatsbankrott

Der stellvertretende ukrainische Premier Serhij Tihipko hat den Zustand des Staatshaushalts als dramatisch bezeichnet und ihn mit dem Griechenlands verglichen. Die konservative Tageszeitung Dziennik Gazeta Prawna begrüßt die klaren Worte des Ministers: "Es ist gut, dass Tihipko begonnen hat darüber zu reden, wie die Wirtschaftskrise in der Ukraine wirklich aussieht. Und es ist auch gut, dass gerade er davon spricht. Wenn es denn am Dnjepr einen Politiker gibt, der weiß, wie man den Staatsbankrott verhindern kann, dann dürfte es wohl Tihipko sein. Der Bankier ist einer der reichsten Ukrainer und hat ein persönliches Interesse daran, dass die Wirtschaft wieder in Ordnung gebracht wird. Wenn er das nämlich nicht macht, verliert er nicht nur die ausländischen Investoren, sondern auch die Unternehmen, die mit ihm verbunden sind. Und nichts motiviert einen ukrainischen Politiker mehr als die Angst, dass die eigenen Interessen geschädigt werden."

Dziennik Gazeta Prawna - Polen | 17.11.2009

Obama wird zum Realpolitiker

US-Präsident Barack Obama zeigt bei seinem China-Besuch, dass er sich zum Realpolitiker gewandelt hat, findet die Tageszeitung Dziennik Gazeta Prawna: "Am Montag gab es ein Abendessen mit dem chinesischen Führer Hu Jintao. Dabei wurden die strategischen Beziehungen mit Peking sichergestellt. Die Reise von Barack Obama nach Asien ist der letzte Beweis dafür, dass sich der Präsident der USA von einem idealistischen Politiker, der es hervorragend versteht, sich in den Medien zu verkaufen und der vom Frieden und von Harmonie auf der Welt träumt, zu einem Schüler der harten Schule des politischen Realismus gewandelt hat. Obama ist sich dessen bewusst, dass sich die USA, die von der [Wirtschafts-]Krise und zwei Kriegen [im Irak und in Afghanistan] geschwächt sind, sogar mit denjenigen arrangieren muss, die nicht die Lektüre 'Über die Demokratie in Amerika' [politisches Werk des französischen Publizisten Alexis de Tocqueville] gelesen haben."

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