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Pereda, Rosa


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In der europäischen Presseschau wurden bisher 2 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.


El País - Spanien | 15.07.2010

Staaten sollen Morde an Ehefrauen erfassen

Spanien führt eine genaue Statistik über die Morde, bei denen Frauen von ihren Männern oder Ex-Männern getötet wurden. Die Anzahl liegt in diesem Jahr bereits bei 39 und ist damit im Vergleich zum Vorjahr angestiegen. In anderen Ländern werden sie hingegen gar nicht gezählt, kritisiert die Schriftstellerin Rosa Pereda in der linksliberalen Tageszeitung El País: "Ausländische Touristen rufen erstaunt aus, wie häufig in Spanien gemordet wird. Ja, aber wir zählen die Morde. Und was nicht gezählt wird, das zählt nicht. Spanien und Kanada zählen diese Morde. Sonst niemand. Es ist eine der Forderungen der Feministinnen innerhalb der Vereinten Nationen, von allen Mitgliedsstaaten zu verlangen, dass sie ihre Toten zählen. Dem verweigern sich viele."

El País - Spanien | 28.04.2010

Schüler dürfen Kreuze und Kopftücher tragen

Nachdem eine muslimische Schülerin in Madrid wegen ihres Kopftuches vom Unterricht ausgeschlossen wurde, verteidigt die Schriftstellerin Rosa Pereda die Persönlichkeitsrechte in der linksliberalen Tageszeitung El País: "Wir Bürger haben das Recht, jeder Religion oder keiner anzugehören, wie wir es für richtig halten, und diese Religion auch zu praktizieren. Und wir müssen das nicht verstecken. ... Die Religion ist Privat- aber nicht Geheimsache. Natürlich dürfen Schüler Kreuze, Soli Deo [liturgische Kopfbedeckung katholischer Bischöfe] oder ein Kopftuch tragen. Der öffentliche Raum respektiert sie alle, und bringt ihnen als erstes und höchstes Lernziel bei, sich einander zu respektieren. ... Deshalb darf das Tragen des Kopftuches nicht mit den religiösen Symbolen in öffentlichen Einrichtungen verwechselt werden, wie zum Beispiel Kruzifixen in Klassenzimmern, Krankenhäusern oder Gerichten. Der Staat - und die Schulzentren sind staatlich - ist nicht konfessionell. Deshalb nein zu Kreuzen, Halbmonden oder Davidsternen in öffentlichen Schulräumen."

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