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Pinto, Maria José Nogueira

Politikerin


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In der europäischen Presseschau wurden bisher 2 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.


Diário de Notícias - Portugal | 10.12.2009

Maria José Nogueira Pinto sieht Lösung des Klimaproblems in Bewusstseinswandel

Für die Juristin und Politikerin Maria José Nogueira Pinto hängt der Erfolg des Klimagipfels in Kopenhagen von einem Wandel der Mentalitäten ab: "Wie bei anderen Problemen der globalen Welt kann der Klimawandel nur durch den Aufbau eines weltweiten Bewusstseins gelöst werden. Ein Bewusstsein, das die einfache Tatsache akzeptiert, dass die Menschheit keinen anderen Lebensraum außer diesem Planeten hat, dass seine Pflicht verinnerlicht, diesen für kommende Generationen zu bewahren und sich bereit erklärt Produktions- und Konsumstandards zu ändern, die sich als unhaltbar erwiesen haben. Ich meine, der erste Schritt muss eine neue Sichtweise sein - und in dieser Hinsicht kann der Klimagipfel in Kopenhagen entscheidend sein -, die gedankliche Zweiteilung in reiche und arme Länder, in entwickelte und Entwicklungsländer, in Machtvolle und Schwache, in Räuber und Opfer zu überschreiten. Wenn der Hauptpunkt der Verhandlungen wirklich der Aufbau einer gemeinsamen Weltanschauung ist, die festlegt, wie die Welt, die wir für die Zukunft wollen, sein soll, dann kann vielleicht ein qualitativer Sprung erreicht werden bei gemeinsamen Entschlüssen und Regeln, die mehr sind als die gelegentlichen Abkommen und rhetorischen Zusagen, die normalerweise solche Gipfel füllen."

Diário de Notícias - Portugal | 26.11.2009

Justiz-Mängel sind Schande

Portugals Medien bringen täglich Nachrichten über Korruptionsfälle, in die Politiker und andere führende Persönlichkeiten verwickelt sind. Das sei keine Neuigkeit, meint die Politikerin Maria José Nogueira Pinto, und die Schuld dafür trage die Justiz: "Ich wundere mich darüber, aber nicht wegen des Themas, das sehr wichtig ist, sondern weil es wie etwas Neues behandelt wird ... . Die Korruption ist mit dem schlechten Funktionieren der Justiz verbunden, welche ehrlich gesagt die größte Korruption darstellt. Verbrechen gab es immer und wird es immer geben. Aber die Gewissheit der Straflosigkeit, die Wahrnehmung der Nutzlosigkeit des Gesetzes, der Unglaube in die Gerichte - das dürfte in einem Rechtsstaat nicht vorkommen. Die Korruption im Kern der Regierung und des Systems ist nun schon seit einigen Jahren eine Tatsache."

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