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Plešnar, Jože


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In der europäischen Presseschau wurden bisher 5 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.


Večer - Slowenien | 22.01.2010

Muslimische Polizisten gegen britische Antiterrorstrategie

Die muslimischen Polizisten in Großbritannien haben sich gegen die Antiterrorstrategie der Regierung gestellt, weil sie mit den Werten des Landes nicht im Einklang stehe. Die Tageszeitung Večer gibt ihnen Recht, erinnert aber auch an die Gründe für die Strategie: "Das Misstrauen in Großbritannien gegenüber der muslimischen Gemeinschaft ist seit Juli 2005 gewachsen, als bei Anschlägen von vier britischen Muslimen in London 52 Menschen ums Leben gekommen sind. Man kann sowohl die muslimischen Polizisten verstehen, die sagen, dass die Antiterrorpolitik der Regierung zu einem Hass gegen die Muslime geführt hat, der 'im Gegensatz zur Logik und zu den britischen Werten steht'. Gleichzeitig kann man auch den Durchschnittsbriten verstehen, der überzeugt ist, dass in den muslimischen Gemeinschaften in Großbritannien Radikalismus gefördert wird. An den meisten verhinderten und aufgedeckten Verschwörungen waren nämlich junge britische Muslime beteiligt. Die Kritik der muslimischen Polizisten bringt Premierminister Gordon Brown in Verlegenheit, der den Verband der muslimischen Polizisten in der Vergangenheit ... unterstützt hat."

Večer - Slowenien | 02.06.2009

Gordon Brown läuft die Zeit davon

Ein Großteil der Briten befürwortet, nicht nur wegen des aktuellen Spesenskandals, vorgezogene Neuwahlen. In den Umfragen liegt die regierende Labour-Partei derzeit an dritter Stelle. Die Tageszeitung Večer meint, der britische Premier Gordon Brown könne die Wähler nicht von seiner Politik überzeugen: "Gordon Brown hat, wie es sture Schotten tun, die Verschwörer und all diejenigen, die sich für vorgezogene Wahlen einsetzen, deutlich wissen lassen, dass er nicht vorhat zurückzutreten. Er setzt seine Hoffnung auf die angekündigte tiefgreifende Erneuerung der Regierung, bei der er am Wochenende einige in den Spesenskandal verwickelte Minister austauschen will. ... Das Problem ist, dass ihm die Zeit für einen Neuanfang fehlt und die Wähler die Labour-Partei bereits abgeschrieben haben. Keiner glaubt Brown mehr, dass er in der Lage ist, bis Mai nächsten Jahres das politische System zu säubern und, wie er selbst sagt, den Menschen zu zeigen, dass er fähig ist das Land aus dem wirtschaftlichen Sumpf zu führen."

Večer - Slowenien | 06.10.2008

Peter Mandelson wieder in London

Großbritanniens Ministerpräsident Gordon Brown hat seinen ehemaligen Rivalen im Kabinett von Tony Blair den derzeitigen EU-Handelskommissar, Peter Mandelson, als Wirtschaftsminister zurück in die Labour-Regierung geholt. Die Tageszeitung Večer geht davon aus, dass diese Entscheidung Browns Position in der eigenen Partei verbessert. "Brown hatte zwei Beweggründe. Auf der einen Seite besteht die Notwendigkeit das Land wirtschaftlich über Wasser zu halten. ... Auf der anderen Seite müssen die Chancen der Labourpartei für einen Wahlsieg und Browns eigenes Überleben wiederbelebt werden. Die Zukunft wird zeigen, ob und wieviel die Ernennung Mandelsons zur wirtschaftlichen Stärkung Großbritanniens beitragen wird, doch eines ist sicher: Durch sein Angebot Mandelson in die Regierung zu holen, hat er für Verwirrung der Gegner in der eigenen Partei gesorgt und die Wahrscheinlichkeit verringert, dass er mit einem Putsch innerhalb der Partei aus der Downing Street gedrängt wird. Dadurch, dass Brown sich die Zusammenarbeit des ehemaligen Vertrauten Blairs gesichert hat, hat er vielleicht die Chancen vergrößert, dass die Labourpartei die Teilung zwischen Browns und Blairs Leuten überwindet und die Regierung neu beginnen kann."

Večer - Slowenien | 02.09.2008

Finanzminister in der Krise

Die politische Karriere des britischen Finanzministers Alistair Darling hängt laut der Tageszeitung Večer am seidenen Faden, weil er öffentlich über die schlechten wirtschaftlichen Aussichten in Großbritannien mutmaßte: "Alistair Darling, der als wahrheitsliebender und guter Politiker gilt, hat möglicherweise seine Karriere zerstört und bei der bevorstehenden Erneuerung innerhalb der Labourregierung könnte er auf eine weniger bedeutende Position zurückgedrängt werden. Der Konflikt zwischen dem Finanzminister und Downing Street gefährdet den Plan des Premierministers Gordon Brown, das Ansehen der Labourregierung aufzufrischen."

Večer - Slowenien | 14.07.2008

Problematische Union

Die Tageszeitung Večer erinnert an den steinigen Weg zur Gründung der neuen Mittelmeerunion: "Es ist nicht genau das, was Sarkozy im Sinn hatte. Er dachte an einen Verband der ausschließlich aus Küstenländern besteht, der so genannte 'Club Med'; der Verband hätte eine eigene Investitionsbank und regelmäßige Ministertreffen gehabt. Nach Sarkozys Vorstellungen hätte die EU das Projekt großzügig finanziert, die Hauptrolle hätte Frankreich gespielt. Doch am Ende musste Frankreichs Präsident dem Widerstand der EU-Schlüsselländer nachgeben, die dagegen waren, dass Brüssel Frankreichs Wunsch nach einer Ausweitung seines Einflusses finanziert. ... Obwohl offensichtlich ist, dass die neue Union mit einem Mangel an ernsten Versprechungen über Investitionen in die Entwicklung der Mittelmeerländer geboren wurde, hat Frankreichs Präsident einen ersten Erfolg verbuchen können und zwar mit der Aussage, der 'Club Med' bringe 'neue Hoffnung'. ... Bis jetzt ist nur eines sicher: Frankreich ist es ... gelungen, seine Rolle - und damit auch die Rolle der EU - im Nahen Osten zu stärken."

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