Navigation

 

Home / Autorenindex


Politis, Giannis

TA NEA, Greece


RSS Die Texte von "Politis, Giannis" als RSS-Feed abonnieren


In der europäischen Presseschau wurden bisher 3 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.


Ta Nea - Griechenland | 08.02.2012

Giannis Politis über zwei deutsche Rezepte für die griechische Krise

Deutschland ist zweigeteilt in der Griechenland-Frage, analysiert der Kolumnist Giannis Politis in der linksliberalen Tageszeitung Ta Nea die unterschiedlichen Botschaften, die aus Deutschland nach Griechenland gelangen: "Es gibt zwei Deutschlands und zwei Rezepte für die Rettung Griechenlands. Das erste kennen wir alle. Es wird von Angela Merkel, ihrem Gefolge in der Regierung und den Banken vertreten. Sie behandeln uns wie protestantische Mönche: erst harte Strafe und Demütigungen, dann die Erlösung. … Aber selbst die religiöse Hingabe, mit der die Kanzlerin die harte Taktik verfolgt, hat keine Früchte getragen. Glücklicherweise gibt es auch das andere Deutschland - das von Helmut Schmidt und seinen Gesinnungsgenossen, das von der europäischen Idee überzeugt ist. Zusammen mit bedeutenden Medien verlangt dieses Deutschland, dass die Farce der angeblichen Rettung Griechenlands aufhört, und es schlägt vor, dass das Griechenland mit einem neuen Marshall-Plan wiederaufgebaut wird. … Es ist offensichtlich, dass die gegenwärtige Führung in Deutschland nicht die einzige Wahrheit besitzt."

Ta Nea - Griechenland | 29.04.2010

Griechische Mentalität kann Hilfe konterkarieren

Die Hilfszusage für Griechenland von Bundeskanzlerin Angela Merkel am Mittwoch, wenn auch ohne konkrete Zahlen, könnte ein Problem für die Griechen werden, meint die linksliberale Tageszeitung Ta Nea: "Das Land ist nicht bankrott, es wird weiterhin seinen Verpflichtungen nachkommen. Aber es ist ein langer Weg bis zu seiner Rettung, da es 300 Milliarden Schulden hat. Die größte Gefahr besteht darin, dass wir uns wieder beruhigen, was zu unserer zweiten Natur gehört. Das heißt, die Regierung könnte nicht sofort die nötigen Maßnahmen ergreifen, die schon vor fünf Jahren hätten ergriffen werden müssen, die Leute werden sagen, dass alles nur ein Märchen gewesen sei, ... dass Griechenland nie sterbe. Und wir fangen wieder an, unsere Hummerspaghetti und unseren Ouzo beim Sonnenuntergang zu genießen."

Ta Nea - Griechenland | 04.03.2010

Griechischer Sparkurs trifft Arme

Der griechische Premier Giorgos Papandreou hat am Mittwoch neue Sparmaßnahmen verkündet. Sie werden vor allem das Leben der Unterschicht verändern, meint die Tageszeitung Ta Nea: "Wir haben es alle kapiert. Der harte Sparkurs ist der einzige Weg. ... Nur, hinter den Zahlen verbergen sich Menschen. Und wir reden hier nicht über diejenigen, die Geld haben und denen es mehr oder weniger gut geht, sondern über diejenigen, die seit langem unter der Armutsgrenze leben. Es handelt sich um rund zwei Millionen Menschen ... , die mit großem Bangen auf den kommenden Wandel warten. Es werden Umwälzungen auf die Menschen zukommen beim Planen von Familie, Arbeit und Studium ... . Es wird sogar Umwälzungen geben bei den Plänen junger Menschen, zusammenzuleben. Für all dies sollte es irgendwann eine Erklärung geben. Oder eine Entschuldigung?"

» Autorenindex


Weitere Inhalte