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Popescu, Diana
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In der europäischen Presseschau wurden bisher 4 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.
Rumänischer Film enttäuscht trotz Preis in Cannes
Bei den am Wochenende zu Ende gegangenen Filmfestspielen in Cannes hat der rumänische Kurzfilm Cautare des Filmemachers Ionuţ Piţurescu den Preis der Regisseursvereinigung Société des Réalisateurs de Films erhalten. Doch hatten rumänische Filmexperten noch mehr Preise erwartet. Das kritisiert die Tageszeitung Gândul: "Nachdem die Cannes-Filmfestspiele ... zu Ende waren, haben die Klageweiber vom Dienst gleich ihre Pflicht erfüllt: Sie haben beschlossen, dass es enttäuschende Festspiele waren. ... und dass mehr als nötig in junge Regisseure investiert wurde. Tudor Giurgiu [Chef des rumänischen Filmförderverbandes] wies unlängst darauf hin, dass die Rumänische Filmfördergesellschaft [CNC] im vorigen Jahr nicht eine Produktion finanziert hat. Was Giurgiu aus Höflichkeit nicht erwähnte, ist, dass die CNC vorher viel zu oft Filme finanzierte, die weder auf ein Filmfestival noch in die einheimischen Kinosäle vordringen. ... In einem armen Land, in dem Skandale und nicht die Pflege der Kunst, die Staatspolitik ausmachen, ... schaffen es einige, [schrottige] Filme zu produzieren."
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Madonna verträgt keinen Dissens
Die US-Popsängerin Madonna hat in der vergangenen Woche ein Konzert in Bukarest gegeben und für ihren Aufruf zur Toleranz für osteuropäische Roma Buhrufe vom rumänischen Publikum kassiert. Bei ihrem darauf folgenden Konzert am Samstag in Bulgarien habe sie ihre Taktik geändert, bemerkt die Tageszeitung Gândul: "Madonna ist alt geworden. Nicht, weil sie 51 ist. ... Sie ist alt geworden, weil sie Anspannungen nicht mehr aushält. ... Sie verträgt keinen Dissens mehr. Sie riskiert nicht mehr, missbilligt zu werden, zumindest in ihrer Anwesenheit. Das hat sich am Samstagabend beim Konzert in Sofia gezeigt. ... Dort war keine Rede mehr von der Diskriminierung der Zigeuner, wenngleich Bulgarien genauso in Osteuropa liegt. Sie hat einen Minidiskurs für Toleranz gehalten, doch sie entschied sich, auf Nummer Sicher zu gehen. Der Effekt war zu erwarten: Die Bulgaren haben eifrig applaudiert, und die Show südlich der Donau gilt als 'Triumph'."
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Rumänischer Filmemacher hat Preis verdient
Der rumänische Filmregisseur Corneliu Porumboiu hat auf dem diesjährigen Filmfestival in Cannes zwei Preise bekommen, darunter den Kritikerpreis Fipresci. Die Tageszeitung Gândul meint, er habe die Auszeichnung verdient: "In Wirklichkeit sind [die rumänischen Filmregisseure] Corneliu Porumboiu, Cristian Mungiu, Cristi Puiu, Radu Jude und Adrian Sitaru nicht in Gefahr, sich an Auszeichnungen zu gewöhnen. Auch wenn sie sie häufig oder in beeindruckender Zahl bekommen, sie haben dafür gearbeitet. Sie verdienen es. Sie benutzen lauter 'Kniffe', um ihre Filme zu beenden. Sie bemühen sich um Geld, nicht nur um die Ideen. ... Oft gewöhnen sich die anderen [an den Erfolg]. Sie verschenken Aufmerksamkeit, unmittelbar dann wenn es Ruhm auf der Festivalbühne gibt. Danach wird der nächste Film erwartet, natürlich ein Triumph. Wenn er folgt, erscheint er natürlich. Wenn er fehlt, werden Fragen gestellt und man ist enttäuscht."
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Ein "rumänischer Pavarotti" in Spanien
Costel Busuioc ist einer von zwei Millionen Emigranten aus Rumänien. Er macht in seinem neuen Heimatland Spanien gerade Karriere - als Sänger und "rumänischer Pavarotti". Am Mittwoch gewann der 33-Jährige einen Talentwettbewerb in Madrid. Diana Popescu kommentiert: "Präsident Basescu rief ihn zwei Tage nach dem Sieg an. (Ob er ihn auch zuvor angerufen hatte, um ihm Erfolg zu wünschen?) Premier Tariceanu erklärte, dass ein bescheidener Arbeiter das Image der Rumänen in Spanien deutlich aufbessere. Für Arbeitsbranchen könnte er ein guter Werbeträger sein. Tourismusanbieter hoffen, dass Costel Busuioc eine Marke wird, mit der man Ausländer an die rumänische Küste locken kann. Für Busuioc selbst schien das Land bislang ein leeres Land zu sein, in dem ihn niemand sah, niemand hörte und ihm niemand half. Deshalb ist er gegangen. Jetzt verehrt ihn Rumänien... Im eigenen Land besiegt ist Costel jetzt Gewinner bei den anderen."
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