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Potočnik, Janez
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In der europäischen Presseschau wurden bisher 2 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.
Industrie und Umwelt müssen Partner werden
Angesichts knapper werdender Ressourcen fordert der slowenische EU-Umweltkommissar Janez Potočnik in einem Gastkommentar bei der Tageszeitung Delo von der Wirtschaft, weniger Rohstoffe zu verbrauchen: "Die Lösung für die Ressourcenknappheit, deren Zeugen wir sind, liegt nicht darin, das wirtschaftliche Wachstum zu bremsen, sondern darin, weniger zu verbrauchen und dabei mehr zu produzieren. Gleichzeitig müssen wir unsere Produkte mehrmals verwenden, reparieren und wiederverwerten. ... Wir brauchen eine Revolution des gesunden Menschenverstands. Wir müssen nicht nur bis morgen denken, sondern noch weiter in die Zukunft, und wie müssen die Art und Weise unserer Produktion und unseres Verbrauchs ändern. Umweltschützer und Industrie müssen ihre vergangenen Differenzen vergessen und als Partner zusammenarbeiten."
» zum ganzen Artikel (externer Link, slowenisch)
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Janez Potočnik über das Modell der offenen Innovation
Janez Potočnik, EU-Kommissar für Wissenschaft und Forschung aus Slowenien, setzt sich in seinem Gastkommentar in der Tageszeitung Delo dafür ein, Wissen innerhalb der EU stärker auszutauschen: "Wir brauchen Freiheiten, die unsere Kreativität, unseren Unternehmergeist und unser innovatives Potential stärken. Wissen wird zum Bewegungsapparat der globalen Wirtschaft. ... Wir setzen uns noch immer sehr für die Stärkung der 'vier Freiheiten der EU' ein; diese garantieren den Bürgern innerhalb der Mitgliedsstaaten grundsätzlich freien Personenverkehr, freien Warenverkehr, freien Dienstleistungsverkehr und freien Kapitalverkehr, doch offensichtlich ist die Zeit gekommen, eine fünfte Freiheit hinzuzufügen: den freien Verkehr des Wissens. ... Wenn wir nach der besten Lösung suchen, stoßen wir eher auf sie, wenn wir in 27 Ländern und nicht nur in einem Land suchen. ... Das Modell der offenen Innovation, welches bedeutet, dass Unternehmen unabhängig vom Standort nach den umfassendsten Kenntnissen und den besten Qualifikationen suchen, verstärkt die Wechselbeziehung zwischen nationalen Regierungen und der Wirtschaft, ... denn kein Land kann gleichzeitig hochqualifiziertes Wissen sichern sowie Wissen in allen Bereichen produzieren. Die Leistungsfähigkeit in Forschung und Innovation ist daher nur dann optimal, wenn nationale Ebenen überwunden werden."
» zum ganzen Artikel (externer Link, slowenisch)
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