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Pszczółkowska, Dominika
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In der europäischen Presseschau wurden bisher 3 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.
Große Staaten haben Privilegien beim Eurovision Song Contest
In der liberalen Tageszeitung Gazeta Wyborcza kritisiert Dominika Pszczółkowska, dass die großen EU-Länder beim Eurovision Song Contest besser gestellt seien als die kleinen, weil sie mehr dafür zahlten. Dies sei genauso wie in der EU-Politik: "Der Eurovisionswettbewerb erinnert doch stark an die Europäische Politik. Es gibt Ältere - Wettbewerbsveteranen - und Neue, die die frühere Hierarchie sprengen. Und die großen Länder haben besondere Rechte - genauso wie in der EU. Zu den Neuen gehören die Belgier. Für sie ist die Eurovision eine seltene Gelegenheit, ihre Stars im Ausland vorzustellen - anders als bei den Briten oder den Franzosen mit ihren großen Musikindustrien. ... Es gibt jedoch spezielle Regeln für die großen Länder. In der EU sind das ungeschriebene Grundsätze. Und bei der Eurovision hat man einfach festgelegt, dass die Vertreter von Frankreich, Deutschland, Spanien und Großbritannien, die am meisten für den Wettbewerb zahlen, nicht im Halbfinale antreten müssen. Sie kommen automatisch ins Finale."
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Mehr aus der Presseschau zu den Themen » Internationale Beziehungen, » Musik, » Europa
Sarkozy versteht die neuen EU-Länder
Die Tageszeitung Gazeta Wyborcza lobt Sarkozys EU-Ratspräsidentschaft in höchsten Tönen: "In dem halben Jahr seiner Amtszeit in der EU hat Präsident Nicolas Sarkozy gezeigt, wie sehr der Gemeinschaft eine starke Führung fehlt und wie viel man bewirken kann, wenn es sie gibt. ... Als er sich am Dienstag vor dem Europäischen Parlament verabschiedete, fehlte es zwar nicht an scharfer Kritik. Doch war immer wieder das Wort 'Erfolg' zu hören - und zwar von 'rechts' wie von 'links'. Der größte Erfolg des französischen Präsidenten war der Kompromiss beim Klimapaket. Und das sogar zu einem Zeitpunkt, an dem die meisten führenden Politiker eher daran dachten, ihre eigene Wirtschaft zu retten als den Planeten. ... Sarkozy hat auch Pluspunkte in Warschau gemacht. Er hat, was ganz außergewöhnlich ist, den Anliegen der neuen EU-Länder zugehört. Er ist der erste regierende französische Politiker seit der Erweiterung, der verstanden hat, dass die 'Neuen' ein wichtiger Teil der Gemeinschaft sind und nicht kleine Brüder, die still sein müssen."
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Mehr aus der Presseschau zu den Themen » Internationale Beziehungen, » EU-Politik, » Umwelt, » Polen, » Europa
Erstmals einheitlich geregelt
Die linksliberale Tageszeitung Gazeta Wyborcza schreibt: "Die gestrige Entscheidung des EU-Parlaments bedeutet, dass die Unionsländer zum ersten Mal eine gemeinsame Regelung für die Behandlung von Immigranten und für ihre Abschiebung haben. Die Länder Westeuropas wie Frankreich und Holland, die häufigste Ziele der Immigranten sind, strebten dies seit längerem an. Das Fehlen gemeinsamer Richtlinien verursachte nämlich, dass Immigranten dorthin reisten, wo die gesetzlichen Regelungen für sie am günstigsten waren. ... Menschenrechtsorganisationen haben jedoch die gestrige Entscheidung als skandalös eingestuft: Die neuen Regelungen würden zur Folge haben, dass die gesamte EU die Ankömmlinge weniger menschlich behandeln wird."
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Mehr aus der Presseschau zu den Themen » EU-Politik, » Migration, » Europa