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Quiqueret, Jérome


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In der europäischen Presseschau wurden bisher 2 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.


Le Jeudi - Luxemburg | 06.08.2009

Katholische Kirche ist verantwortungslos

Das Wochenmagazin Le Jeudi kritisert die Haltung der großherzoglichen katholischen Kirche in Luxemburg, die gleichgeschlechtliche Ehen ablehnt: "Die großherzogliche katholische Kirche sieht in der Ehe von homosexuellen Paaren eine Bedrohung für 'den Fortbestand der Gesellschaft'. Weil sie 'die Einzigartigkeit der Ehe zwischen Mann und Frau in Frage stellt'. Trotzdem - und es ist gut, daran zu erinnern - endet jede zweite [Ehe] mit oder ohne Gottessegen mit der Scheidung. Ob es dem Papst gefällt oder nicht: Die Ehe von Homosexuellen schadet der Gesellschaft genauso wenig, wie das Kondom Aids verschlimmert. ... Dass die Kirche der Fleischeslust entgegentritt und die Treue predigt, um das Jenseits besser zu verkaufen, ist ihr Problem. Dass sie die Übertragung von Aids begünstigt oder einen Teil der Bevölkerung brandmarkt, macht sie verantwortungslos. ... Denn wenn Toleranz und Teilung die katholische Religion gründen, ist die Macht die einzige Existenzberechtigung ihrer Kirche. Und 'teile und herrsche' ist ihre goldene Regel."

Le Jeudi - Luxemburg | 08.05.2008

Gutmütige Denunziation

Der Journalist Jérôme Quiqueret beschreibt die Arbeit der französischen Wohltätigkeitsgesellschaft, die gegen die Armut der Franzosen in Luxemburg kämpft: "Die Gesellschaft kann auf die Großzügigkeit ihrer Mitglieder, des französischen Staats und der in Luxemburg niedergelassenen französischen Firmen zählen. ... Jedoch kann nicht allen geholfen werden. ... Die Gründe [für die Armut] sind unterschiedlich: sozial, wirtschaftlich aber auch psychologisch… Die Gesellschaft kann Menschen helfen, nach Frankreich zurückzukehren. Um den kritischen Blick der Mitmenschen besser zu ertragen, bietet sie auch Kleidung und verteilt Spiele zu Weihnachten. Bei der aktuellen Wohnungskrise und der niedrigen Sozialhilfe hat die französische Wohltätigkeitsgesellschaft noch ihre Rolle zu spielen. … Aber sie verlässt sich noch auf die Kooperation der Nachbarn von Menschen in Not. ... Das aber ist gutmütige Denunziation."

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