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Racaru, Constantin


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In der europäischen Presseschau wurden bisher 2 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.


Ziare - Rumänien | 22.03.2012

Immunität schützt korrupte Politiker zu lang

Die rumänische Staatsanwaltschaft hat am Mittwoch einen internationalen Haftbefehl beantragt gegen den untergetauchten Parlamentarier Mihail Boldea, der der Korruption verdächtigt wird. Das ist der erste Vorgang dieser Art. Das Nachrichtenportal Ziare macht die Immunität der Abgeordneten dafür verantwortlich: "Die parlamentarische Immunität ist ein großes Problem. ... Sie muss vor Festnahmen und Hausdurchsuchungen aufgehoben werden. Doch genau dann ist der Überraschungseffekt weg. … Wenn der Justizminister das Parlament um die Aufhebung bittet, damit eine Hausdurchsuchung stattfinden kann, was macht man dann? Natürlich versucht man alles loszuwerden, was verdächtig ist. ... Geld, Papiere und andere Dinge können versteckt oder vernichtet werden. Wozu ist dann die Durchsuchung noch gut? ... Und zu allem Übel ist Mihail Boldea jetzt auch noch  verschwunden."

Ziare - Rumänien | 30.01.2012

Fernsehen bläht Proteste in Rumänien auf

Oppositionsfreundliche Fernsehsender haben die Anti-Regierungs-Proteste in Rumänien aufgebläht, meint das Nachrichtenportal Ziare.com: "Um eine Handvoll Menschen als ausdauernde Masse präsentieren zu können, hat man die klügsten Winkel fürs Filmen verwendet. … Das Fernsehen sprach von 'tausenden Menschen auf den Straßen' und man gewann den Eindruck, es wären zehn- oder gar hunderttausende. Doch tatsächlich waren es weniger als 5.000 Menschen im ganzen Land. Vermutlich gibt es zwei Gründe für diese Medienpropaganda. Einerseits verbergen sich hinter der Berichterstattung politische Interessen der Medienmogule, andererseits erzielten die Protestbilder traumhafte Quoten. Die Menschen sahen im Fernsehen ein interessantes Straßenspektakel, bei dem sie selbst aber nicht dabei sein wollten. 99 Prozent der Rumänen sind zu Hause geblieben - jedoch nicht, weil sie zufrieden wären oder gerne die Regierung unterstützen würden. ... Sie haben vielmehr die plumpe Manipulation der Medien gespürt."

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