Navigation

 

Home / Autorenindex


Rawnsley, Andrew


RSS Die Texte von "Rawnsley, Andrew" als RSS-Feed abonnieren


In der europäischen Presseschau wurden bisher 2 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.


The Guardian - Großbritannien | 06.11.2011

Die Machtlosigkeit der Mächtigsten

US-Präsident Obama ist laut der diesjährigen Liste des US-Wirtschaftsmagazins Forbes der mächtigste Mensch der Welt, gefolgt vom russischen Premier Wladimir Putin und dem chinesischen Präsident Hu Jintao. Doch in der aktuellen Krise zeigt sich ihre Machtlosigkeit, meint die linksliberale Tageszeitung The Guardian: "Der G20-Gipfel hat gezeigt, dass seine Führer nur noch auf eine Art stark sind. Jeder ist mächtig genug, um sein Veto einzulegen gegen die Ideen der anderen, sich selbst aus der Krise zu retten. China lehnte Frankreichs Hilferuf ab. Deutschland stellte sich gegen die Bitte, die Europäische Zentralbank zu stärken. Die USA ignorierten Großbritanniens Drängen, den Internationalen Währungsfond zum Retter in der Not zu machen. So sind wir der absoluten Katastrophe, die eine Welle von Fehlentscheidungen der Staatschefs in der Euro-Zone darstellt, noch näher gekommen."

The Observer - Großbritannien | 30.08.2010

Stimmung wird wieder umschlagen

Die negative Stimmung gegen US-Präsident Barack Obama wird sich auf Dauer nicht halten, schreibt die linksliberale Sonntagszeitung The Observer mit Blick auf die Demonstration der Tea-Party-Anhänger: "Zur Mitte seiner Amtszeit sieht die Prognose für Obama und seine Partei gar nicht gut aus. Auf längere Sicht ist sie ermutigender. Die Anhänger der Tee-Partei vernichten moderate Republikaner oder zwingen Republikaner, die als Zentrumsvertreter angesehen wurden, dazu sich nach rechts zu bewegen, um ihre Haut zu retten. John McCain ist das bekannteste Beispiel. Die Republikaner werden schließlich dafür bezahlen, dass sie sich zu weit von der Mitte haben wegzerren lassen. Die Wirtschaftslage wird nicht ewig so [schlecht] bleiben. Im Falle einer zweiten Rezession ist alles möglich, aber sollte zur Zeit der nächsten Präsidentenwahl ein anständiger Wohlstandsgrad wiederhergestellt sein, werden sich die US-Amerikaner besser in ihrer Haut fühlen. Das wird sie eher in die Stimmung versetzen, einen im Großen und Ganzen beeindruckenden Präsidenten zu schätzen, von dem die ganze Welt überzeugt ist, dass er ihrem Land Ehre macht."

» Autorenindex


Weitere Inhalte