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Rijckevorsel, René van
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In der europäischen Presseschau wurden bisher 3 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.
Immigration nach Angebot und Nachfrage regeln
In Rotterdam werden 2012 nach den neuesten Prognosen mehr als 60 Prozent Migranten wohnen. Das rechtsliberale Nachrichtenmagazin Elsevier fordert Konsequenzen: "Die Gleichgültigkeit, mit der diese Entwicklung als unabwendbar abgetan wird, ist beunruhigend. Nicht, weil Ausländer nicht das Recht haben sollten, sich in den Niederlanden niederzulassen. Wenn sie einen Beitrag leisten, der nicht von den hier bereits lebenden Einwohnern geleistet werden kann, muss ihr Kommen geradezu begrüßt werden. Aber leider ist das nur selten der Fall. Nicht-westliche Migranten sind überproportional in den Karteien der Sozialämter, in Kriminalitätsstatistiken und bei den Schulabbrechern vertreten. ... Statt sich für eine Immigrationspolitik zu entscheiden, die von der Nachfrage in den Niederlanden ausgeht, geht das Kabinett vor dem Angebot aus dem Ausland in die Knie: vor allem bei Ehe- und Familienmigraten ohne Ausbildung. Mit dieser Anti-Politik ist niemandem auch nur ein bisschen geholfen, weder Einheimischen noch Migranten. Aufwachen, Kabinett!"
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Integrationspolitik ist Illusion
Türken und Marokkaner in den Niederlanden wohnen einer Studie zufolge am liebsten im selben Stadtviertel, in der Nähe von Familie und eigenen Geschäften. Ein Schlag für die Befürworter der Integration durch Vermischung von Wohnvierteln, meint das konservative Wochenmagazin Elsevier: "Erzwungene Integration ist Illusionspolitik. Seit jeher wohnen wir nun einmal am liebsten zwischen Menschen mit denselben kulturellen, wirtschaftlichen und sozialen Werten. ... Lasst die Migranten doch unter sich wohnen, integrieren können sie sich - wenn das nötig ist - auch über die Arbeit. Die Niederlande brauchen anstatt einer Integrationspolitik eine strenge aber gerechte Immigrationspolitik. Eine Politik, die nur neue Migranten zulässt, die etwas beitragen und die kommen, um hier zu arbeiten. Integration kommt dann wahrscheinlich von selbst, ohne Einmischung des Staates."
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Kein Mitleid für Drogenschmuggler
Die Niederlande sind international Spitzenreiter bei der Zahl der Gefangenen im Ausland. Laut einer Studie schmuggelten die meisten von ihnen Drogen, um Schulden abzubezahlen. Mitleid sei aber fehl am Platze, schreibt das politische Wochenblatt Elsevier: "Aber nein, auch aus diesen Menschen werden wieder Opfer gemacht, die - wenn es irgend möglich ist - ihre Strafe in den Niederlanden verbüßen sollen. Kürzer natürlich und deutlich bequemer. Eigentlich sollte man meinen: Es gibt keine bessere Kampagne gegen Drogenschmuggel, als niederländische Schmuggler ... ohne Matratzen zwischen Ratten krepieren zu lassen. Das Umgekehrte geschieht. Sobald sie aus der ausländischen Zelle entlassen sind, werden sie auch noch wie Helden empfangen. Die Regierung sollte ihre Politik der Duldung ändern. Die Niederlande sind durch diese Politik ... der 'Narcostaat' von Europa geworden: Spitzenproduzent von Cannabis und erster Umschlagplatz von Kokain und Heroin."
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