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Rijo, Sofia
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In der europäischen Presseschau wurden bisher 2 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.
Mehr Frauen an die Macht!
Dilma Rousseff ist die erste Frau, die an die Spitze des größten lateinamerikanischen Landes gewählt wurde. Für Brasilien und die ganze Welt ist das ein Fortschritt, meint Sofia Rijo im Blog A Vida de Saltos Altos der Wochenzeitung Expresso: "Was mich von Dilma und ihrem Sieg sprechen lässt, hat nichts mit ihren politischen Vorgängern oder ihrem sozialen Umfeld zu tun. Es ist immer zu begrüßen, wenn eine Frau in ein so prestigeträchtiges politisches Amt gewählt wird. ... Ich bin neugierig nach diesem Sieg und werde sehr interessiert beobachten, wie sich ein Land voller Möglichkeiten wie Brasilien unter der neuen Präsidentin entwickelt. ... Laut den Brasilianern ist sie keine so charismatische Persönlichkeit wie Lula da Silva, aber das Volk gesteht ihr ohne Zweifel starke Führungsqualitäten zu. Wir brauchen noch mehr solcher Menschen. ... Wer weiß, ob eine von Frauen geführte Welt nicht wesentlich gerechter, ausgeglichener und friedlicher wäre?"
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Sofia Rijo über Penisneid und Fehleinschätzungen
Sigmund Freud prägte den Begriff Penisneid. Er nahm an, dass Frauen unbewusst die Männer um ihren Penis beneiden. Obwohl diese berühmte These der klassischen Psychoanalyse allgemein umstritten ist, glauben noch heute viele Männer daran. Sofia Rijo gibt darauf in ihrem Blog A Vida de Saltos Altos in der Wochenzeitung Expresso eine weibliche Antwort: "Klar, Urinieren im Stehen vereinfacht vieles, und Menstruieren ist auch kein göttliches Geschenk, für das wir uns jeden Monat bedanken. ... Aber nein, die Frauen sind nicht neidisch darauf, einen Penis zu haben. Natürlich schauen wir uns gerne den schönen und gut gebauten Körper eines Mannes an, aber wir möchten nicht den gleichen Körper haben. Und sagt selbst: Findet ihr den Körper einer Frau nicht auch viel schöner, und ... perfekter? Urinieren im Stehen ist auch gar keine besondere Leistung. Sicher ist es einfacher, und ihr seid nicht gezwungen, euch deswegen hinter Büschen zu verstecken. Ganz zu schweigen davon, dass es wesentlich weniger Arbeit ist. ... Aber drücken wir es mal so aus: Es ist nichts Besonderes."
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