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Rogacin, Wojciech
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In der europäischen Presseschau wurden bisher 3 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.
Polen soll Gasvertrag neu verhandeln
Angesichts des Gas-Streits zwischen Russland und Belarus sollte Polen seinen Gasvertrag mit Russland neu verhandeln, fordert die konservative Tageszeitung Polska: "Die gegenwärtigen Probleme mit russischen Gaslieferungen in manche EU-Länder - darunter auch nach Polen - dürften letztlich das Schicksal des neuen und zum Glück noch nicht unterschriebenen Gasvertrags zwischen Polen und dem russischen Konzern Gazprom besiegelt haben. Das russische Unternehmen und der Staat, der dahinter steht, haben sich im vergangenen Jahrzehnt ein weiteres Mal als nicht vertrauenswürdiger Partner und Gaslieferant erwiesen. Wir erinnern uns: Seit 2000 hat Russland gleich mehrmals hintereinander den Gashahn zugedreht - zuerst der Ukraine und dann Belarus. Jedes Mal ging es zwar um Zahlungen, doch standen die Ereignisse immer im Zusammenhang mit einem politischen Spiel."
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Regierung soll Polen in Großbritannien helfen
In Großbritannien leben zahlreiche polnische Einwanderer, die wiederholt Ziel gewalttätiger Übergriffe wurden. Die Tageszeitung Polska fordert die polnische Regierung auf, gegen diese Vorkommnisse einzuschreiten: "In Großbritannien und in Irland schlagen sie Polen. Und übrigens nicht nur Polen, sondern auch andere Immigranten aus Mitteleuropa - besonders die Roma und die Rumänen, die dort hinfahren, um Arbeit und ein besseres Leben zu finden. Dies gibt es schon seit einigen Jahren, doch jetzt - während der Krise - sind die Angriffe auf die Einwanderer fast alltäglich geworden. Der Mechanismus, dass sich Hass auf Fremde aufstaut, die [der einheimischen Bevölkerung] 'Arbeit und Geld wegnehmen', ist typisch. Das funktioniert nach dem Prinzip eines einfachen Schlusses: 'Wenn es uns schlecht geht, sind die anderen Schuld'. ... Wenn wir die Welle der Gewalt gegen unsere Landsleuten auf der Insel beenden wollen, dann muss die polnische Regierung über ihre diplomatischen Vertretungen damit beginnen, entsprechend zu handeln."
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Polen und Deutschland planen gemeinsames Geschichtsbuch
Das polnische Erziehungsministerium habe mit den Bildungsministerien der deutschen Bundesländer die Einführung eines gemeinsamen deutsch-polnischen Geschichtsbuchs vereinbart, berichtet die Zeitung. Wojciech Rogacin erklärt: "Ein typischer Deutscher in einem polnischen Geschichtsbuch ist ein grausamer Aggressor, jemand, der über tausend Jahre lang nur überlegte, wie er sich unsere Gebiete unter den Nagel reißen und die Polen am besten unterdrücken kann. Kein Wort von der reichen deutschen Kultur – auch in den polnischen Gebieten –, von Wissenschaft oder Industrie. Ähnlich ist es mit den deutschen Büchern. In ihnen gibt es nur wenige Hinweise auf den Warschauer Aufstand, zu den Umsiedlungen von Polen und der Rolle der Solidarność… Das gemeinsame Lehrbuch für Geschichte, das nun Historiker aus beiden Ländern erarbeiten, hätte die Chance, diese Mauer aus Stereotypen und Lügen zu durchbrechen - so wie es bei den französisch-deutschen Beziehungen gelungen ist."
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