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Róna, Péter


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In der europäischen Presseschau wurden bisher 2 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.


Népszabadság - Ungarn | 07.06.2010

Gefahren der Euro-Einführung in Ungarn

Vor dem Hintergrund der Krise in Griechenland warnt der Ökonom Péter Róna in der linksliberalen Tageszeitung Népszabadság vor einer überhasteten Einführung des Euro in Ungarn: "Im Jahr 1992 hat Peter Kenen, Professor an der Columbia University, auf folgendes aufmerksam gemacht: Je größer der Entwicklungsunterschied zwischen den Mitgliedsländern der EU, desto spürbarer der asymmetrische Schock in den rückständigeren Staaten der Union. Vor der Einführung des Euro hat die Fachwelt zwei Möglichkeiten gesehen, um den aus diesem asymmetrischen Schock resultierenden Problemen vorzubeugen. Erstens: Das Entwicklungsniveau und die innere Struktur der Mitgliedsstaaten ist so ähnlich, dass der Schock allenthalben auf ähnliche Weise und in gleicher Intensität zu spüren ist. Zweitens: Entweder die Mitgliedsstaaten bündeln ihre fiskalischen Mittel und helfen bei einem asymmetrischen Schock jenen Ländern, die in Problemen sind, oder das fiskalische System reagiert mit automatischen Stabilisatoren auf die Ereignisse. Die Gründer des Euro haben leider keine dieser Möglichkeiten ins System eingebaut. ... Angesichts dieser Situation sollten sich die Entscheidungsträger des Landes gut überlegen, ob sie wirklich so rasch wie möglich der Eurozone beitreten wollen."

Vasárnapi Hírek - Ungarn | 22.11.2009

Chinas Wirtschaft und die Krise

China weiß, wie man aufholt gegenüber den westlichen Industriestaaten, schreibt die Sonntagszeitung Vasárnapi Hírek. Selbst, wenn es die Weltwirtschaft gefährdet: "In Hinblick auf die Gründe, die zum Ausbruch der Weltwirtschaftskrise geführt haben, müssen wir besonders die Handelsbilanz zwischen den USA und China hervorheben. Hierbei sticht vor allem der gigantische Außenhandelsüberschuss Chinas ins Auge. ... Dieses Ungleichgewicht hat eine Reihe finanzpolitischer Fehlentwicklungen nach sich gezogen und in hohem Maße zur Verschuldung der USA beigetragen. Die Chinesen haben ... jenen altbewährten Standpunkt beherzigt, wonach für einen raschen wirtschaftlichen Anschluss an die Industriestaaten des Westens einerseits fiskale Disziplin, andererseits eine künstlich abgewertete Währung vonnöten sind."

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