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Rozendaal, Simon
In der europäischen Presseschau wurden bisher 4 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.
Greenpeace zeigt der Welt den Mittelfinger
Die Umweltschutzorganisation Greenpeace versenkt erneut hunderte Granitblöcke im Kattegat - dem Meeresgebiet zwischen Jütland und Schweden - um Fischreservate zu schaffen. Der gute Wille sei aber nur ein Vorwand, schreibt das rechtsliberale Nachrichtenmagazin Elsevier: "Der wahre Grund ist, dass Greenpeace seinen Mitgliederschwund stoppen will, in dem es zeigt, dass es auf alles und jeden pfeift. ... Greenpeace will, dass jeder nach seiner Pfeife tanzt. Und daher schreibt es vor, mit welchen Netzen Fischer fischen müssen, auf welchen Booten sie zu fahren haben und welche Fische sie fangen dürfen. Dass damit ein ganzer Wirtschaftssektor in den Abgrund gejagt wird, ist ihnen Wurst. Die Nordsee ist von allen Weltmeeren am meisten reglementiert. Dennoch ist durch den Druck von Greenpeace und Co fast kein Nordseefisch mehr in den Supermärkten zu bekommen. Ersetzt durch Tilapia und Pangasius. Die kommen aus dem Fernen Osten und werden tiefgefroren eingeflogen. Nein, das ist gut für Umwelt und Klima. Aber ach, es interessiert Greenpeace doch nicht, was Minister, Politiker oder andere finden. Sie tun, was sie wollen, und zeigen dem Rest der Welt ständig den Mittelfinger."
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Zahl der Opfer kann sich schnell erhöhen
Der Chemiker und Wissenschaftsjournalist Simon Rozendaal begrüßt die Maßnahmen der niederländischen Regierung gegen die Schweinegrippe in seinem Blog auf der Internetseite des rechtsliberalen Nachrichtenmagazins Elsevier: "Die mexikanische Grippe ist doch ein merkwürdiger Virus. Er ist nicht gemein, vielleicht sogar weniger gefährlich als die jährliche Wintergrippe. Aber die Grippe hat doch mit der spanischen Grippe von 1918 ein merkwürdiges Kennzeichen gemeinsam: nicht nur Kleinkinder und Alte werden krank, sondern auch junge Menschen um die 25 Jahre. Und dann erscheint es mir nicht unlogisch, dass Viren im Lauf einer Epidemie auch gemeiner werden können. Natürlich hat ein Virus nichts davon, wenn wir als sein Wirt in Massen sterben. Das ist die dumme Kraft des Ebola-Virus, das daher nie so bedrohlich sein wird wie das Grippe- oder Aids-Virus. Aber ja, Mutationen sind nicht zielstrebig, und wenn später im Winter die mexikanische Grippe auf einmal ein Prozent aller Kranken tötet, statt nur ein Tausendstel, wie jetzt, dann kann die Zahl der Opfer sich sehr schnell erhöhen."
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Falls das Wasser kommt
Da der Meeresspiegel in diesem Jahrhundert durch den Klimawandel um 1,30 Meter ansteigen könnte, hat in den Niederlanden die so genannte Deltakommission einen Plan zum Schutz des Landes vor Überflutung vorgelegt. Dazu schreibt das Nachrichtenmagazin Elsevier: "Abgesehen von der Frage, wie sich das Klima verändert, müssen die niederländischen Deiche und Dünen langfristig sowieso erhöht werden. Daher ist es sinnvoll, dass die Kommission ... dieses Thema auf der politischen Tagesordnung nach oben setzt. Gut ist auch, dass die Kommission ... vorschlägt, einen Teil der Gewinne aus der Erdgas-Förderung für diesen Zweck zur Seite zu legen. ... Kann man die von der Deltakommission vorgeschlagenen Maßnahmen noch billigen, ist ihre Analyse des Meeresspiegelanstiegs schlicht absurd. ... Die weltweite Durchschnittstemperatur ist in den vergangenen zehn Jahren leicht gesunken, und Experten sagen voraus, dass die weltweite Abkühlung noch weitere zehn Jahre andauern wird."
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Unkritische Berichterstattung über NGOs
Journalisten seien zu unkritisch gegenüber nichtstaatlichen Organisationen (NGOs), schreibt der Redakteur Simon Rozendaal in seinem Weblog für das niederländische Wochenmagazin Elsevier: "Ich erinnerte mich an einen Dokumentarfilm ... über die Brent Spar, jene Bohrinsel, die Shell im Meer versenken wollte. Aus der Reportage wurde deutlich, dass Greenpeace größer und professioneller war als Shell. Natürlich weiß ich auch, dass Greenpeace keine Milliardengewinne macht so wie Shell, aber bei diesem Konflikt und vielen anderen gesellschaftlichen Fragen geht es um einen Public Relations-Kampf. ... Dies gilt umso mehr, weil Journalisten ohne Nachfragen davon ausgehen, dass das kleine Greenpeace recht, und der große Konzern Shell unrecht hat. Zudem gilt die Sympathie der Journalisten immer den Nonprofit-Organisationen. Es gibt ein grundlegendes Misstrauen gegenüber Unternehmen, die Gewinn machen und Aktionäre haben. ... Ist das unabhängiger Journalismus?"
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