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Salik, Hubert


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In der europäischen Presseschau wurden bisher 2 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.


Rzeczpospolita - Polen | 27.04.2009

Polnische Fluggesellschaft ist hoffnungsloser Fall

Die konservative Tageszeitung Rzeczpospolita setzt sich anlässlich der Bilanzvorlage für 2008 mit der geschäftlichen und finanziellen Entwicklung der staatlichen polnischen Fluggesellschaft LOT auseinander: "Seit zehn Jahren gab es keinen Bericht der NIK [Behörde, die das Handeln staatlicher Organe überprüft], in dem sie nicht irgendwelche Unregelmäßigkeiten entdeckt hätte. Im Jahr 1998 stellte sich heraus, dass das Unternehmen 71.000 kostenlose Tickets herausgegeben hat. ... Im Jahr 2007 erkannte das NIK, dass die Lage der Gesellschaft, die sich weiter verschlechterte, durch Fehler des Schatzministers der Regierung [des damaligen konservativen Premiers] Jerzy Buzek zustande gekommen sei. ... Die LOT ist ein klinischer Fall. Die Studenten sollten das Unternehmen in ihren Veranstaltungen obligatorisch als Beispiel für etwas sehen, was staatlich und ineffizient ist."

Rzeczpospolita - Polen | 01.10.2008

Bänker haben es besser als Werftarbeiter

Polen hat der EU am 12. September einen Restrukturierungsplan vorgelegt, der staatliche Subventionen für die Werftindustrie rechtfertigt. Die EU-Kommissarin Neelie Kroes hat den Plan vorerst abgelehnt. Den Werften droht jetzt das Aus. Die Tageszeitung Rzeczpospolita findet die Entscheidung der Europäischen Kommission ungerecht. "Während sie die westlichen Banken unterstützt, lässt sie die Werften ertrinken. ... Durch Europa schwappt eine Welle von Finanzmitteln. Belgien, Luxemburg, Frankreich und Großbritannien haben sich für die Unterstützung dreier Banken mit 20 Milliarden Euro ausgesprochen. ... der Bankensektor ist natürlich wichtiger als die Werftindustrie ... Im Fall der Werften ist Polen aber selbst Schuld. Über Jahre hinweg in ein Fass ohne Boden Milliarden von Zloty zu schmeißen, bedeutete nur, das Problem zeitlich zu verschieben. Jede polnische Regierung hatte sich gescheut, die Last radikaler Reformen auf sich zu nehmen."

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