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Salik, Hubert
In der europäischen Presseschau wurden bisher 2 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.
Polnische Telekom unter Verdacht
Die EU prüft derzeit, ob die Polnische Telekom (TPSA) mit einem besonders günstigen Internetangebot ihre dominierende Marktposition missbraucht. Die konservative Tageszeitung Rzeczpospolita kommentiert. "Es geht um die Verletzung des Wettbewerbsprinzips. ... Die ganze Angelegenheit hat so gestunken, dass man den Gestank sogar in Brüssel riechen konnte. Es fällt jedoch schwer, sich über die TPSA zu wundern. Sie hat seit geraumer Zeit – letztlich aufgrund einer Entscheidung der Marktaufsichtsbehörde UKE – Kunden an die Konkurrenten verloren. [Der Monopolist ist rechtlich verpflichtet, den Privaten sein Netz zur Verfügung zu stellen.] Und es gibt kein Unternehmen, das freiwillig seine Gewinne mit den Rivalen teilen will. ... Doch braucht man mit der TPSA [auch] kein Mitleid zu haben, weil ihre Gewinne innerhalb der zehn Monate des laufenden Jahres zwei Milliarden Złoty [rund 550 Millionen Euro] überstiegen haben."
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Ein neues Monopol?
Mit dem neuen Internetbrowser Chrome greift der US-amerikanische Suchmaschinenkonzern Google die Vormachtstellung des Softwareherstellers Microsoft an. Die konservative Tageszeitung Rzeczpospolita zweifelt jedoch, dass dies das Ende der Monopole ist: "Die kurze Entwicklungsgeschichte der Computerbranche lehrt, dass große Potentaten auf den Trümmern anderer Giganten wachsen. Die große IBM entstand, als sie bewies, dass das Endprodukt wichtiger ist als die im Inneren des Computers versteckte Technologie. Auf dem Feld der Besiegten ließ sie CBM, Atari und Texas Instruments zurück. Später bewies Microsoft, dass nicht der Computer das Wichtigste ist, sondern wofür wir ihn benutzen, also die Programme. … Diesmal unternimmt Google einen massiven Angriff auf das, was seit Jahren Microsoft mit Erfolg verkauft - Office-Pakete: Die Textverarbeitung Word oder die Tabellenkalkulation Excel kennt fast jeder, der mit Computern in Berührung gekommen ist. Für die Kunden hat diese weitere Revolution nur Vorteile. Für Microsoft ist sie ein weiterer Grund für Kopfschmerzen. Viele werden sich jedoch über diese Wachablösung freuen, denn der von Bill Gates und Paul Allen gegründete Konzern hat im Allgemeinen wenig Sympathie geweckt. Allerdings sollten sie nicht vergessen, dass unterm Strich ein Monopolist einen anderen ersetzt."
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