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Shala, Blerim
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In der europäischen Presseschau wurden bisher 2 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.
Stockende Anerkennung des Kososvo
Seit seiner Unabhängigkeitserklärung am 17. Februar 2008 haben 43 der 192 Mitgliedsländer der Vereinten Nationen den Kosovo anerkannt. Allerdings ist die Anerkennung des neuen Staates durch weitere Länder ins Stocken geraten. Die slowenische Tageszeitung Dnevnik analysiert die Ursachen für diese Entwicklung. "Der Premierminister des Kosovo, Hashim Thaci, hatte mehrmals optimistisch erklärt, dass das Land im schnellen Tempo schon bald von mehr als 100 Staaten anerkannt wird. ... Doch seit dem 13. Juni (der letzten Anerkennung des Kososvo von Seiten einiger Staaten), gibt es kein Land, das bereit wäre, sich den 43 Staaten anzuschließen, die die Existenz des Staates Kosovo akzeptiert haben. Und dafür gibt es einige Gründe. ... Die islamischen Länder, von denen man erwarten würde, das fast alle den neuen Staat anerkennen, wollen dies nicht tun, da sie der Meinung sind, der Kosovo wurde vom Westen, vor allem den USA, geschaffen. Zahlreiche afrikanische und asiatische Länder haben ihre eigenen Probleme mit Gebietsansprüchen und fürchten, dass der Kososvo als Beispiel für separatistische Bewegungen im eigenen Land dienen könnte. ... Auf die Diplomaten des Kosovo wartet also in den nächsten Monaten noch viel Arbeit, wenn die Zahl der Staaten steigen soll, die das Land anerkennen."
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Verwirrung um Kosovo-Missionen
Blerim Shala, Chefredakteur der albanischen Wochenzeitung Zeri, kommentiert in der Internetausgabe der Tageszeitung Dnevnik die Verwirrung um Anweisungen von UN-Generalsekretär Ban Ki Moon bezüglich der Kosovo-Mission UNMIK. Deren Leiter, Lamberto Zannier, sei sich über seinen weiteren Auftrag im Unklaren: "Bis Mitte Oktober sollte eigentlich alles für einen Rückzug der UNMIK vorbereitet sein und EULEX die Mission übernehmen, ... doch daraus wird wohl nichts. Denn Ban Ki Moon, der unter großem Druck von Seiten Russlands steht, hat sich entschieden, den Plan wieder zu ändern, so dass der Leiter der UNMIK im Kosovo wieder über zahlreiche Sicherheits- und politische Angelegenheiten entscheidet. Zannier wird wohl von nun an große Schwierigkeiten an verschiedenen politischen Fronten haben."
» zum ganzen Artikel (externer Link, slowenisch)
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